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Motorsport: 456 Runden mit dem E-Kart: Neu-Ulmer Team ist am schnellsten unterwegs

Motorsport

456 Runden mit dem E-Kart: Neu-Ulmer Team ist am schnellsten unterwegs

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    456 Runden mit dem E-Kart: Neu-Ulmer Team ist am schnellsten unterwegs
    456 Runden mit dem E-Kart: Neu-Ulmer Team ist am schnellsten unterwegs Foto: Jeremie Kneipp

    Der zweite Lauf zum „Long Distance Cup“ der E-Kart-Szene wurde in Zweibrücken ausgetragen. 456 Runden drehten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auf der von Antonio Cipolla mit viel Liebe zum Detail geführten Kartbahn nutzte Ethan Lines vom Team „Dune“ in der Qualifikation seinen Heimvorteil und sicherte sich den besten Startplatz vor dem Team „Ecodrom 2“ aus Neu-Ulm. Dann wurde es spannend.

    Der Start verlief sehr diszipliniert, man merkte den Teams an, dass ein fast vierstündiger Marathon vor ihnen lag. Nach etwa 20 Runden kam dann Bewegung ins Feld: Damir Ulm, Startfahrer des Ecodrom-Teams, bremste sich mit einem beherzten Manöver an Team Dune vorbei und übernahm die Führung, die er in der Folge auf etwa sechs Sekunden ausbaute. Die ersten Fahrerwechsel verliefen reibungslos, doch nach etwa 100 Runde gab es beim Neu-Ulmer Team plötzlich Aufregung: Ein schleichender Plattfuß hatte zunächst die Rundenzeiten einbrechen lassen und machte dann einen kurzen Reparaturstop unumgänglich. „Ecodrom 2“ fiel dadurch rund 20 Sekunden und bis auf Rang drei zurück, es drohte sogar die Überrundung.

    Packender Zweikampf um die Führung

    Über die nächsten fast 200 Runden tobte an der Spitze ein packender Zweikampf, der für das Publikum zwar beste Unterhaltung bot, jedoch nicht unbedingt für schnelle Rundenzeiten sorgte. Die Mannschaft aus Neu-Ulm holte Meter um Meter auf. Moritz von Kuczkowski hatte bereits Rang zwei zurückerobert, dann übernahm erneut Damir Ulm das Steuer – und er fuhr wieder an die Spitze. Es lag nun an Daniel Ulm, den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Nach 456 Runden und fast vier Stunden Renndauer wurde das Team „Ecodrom 2“ unter dem Jubel der Zuschauerinnen und Zuschauer mit 0,195 Sekunden Vorsprung auf das gastgebende Team „Karthaus“ als Sieger abgewunken.

    Mit 13 Jahren schon flott unterwegs

    Die Neu-Ulmer hatten einen weiteren Grund zur Freude: Luca Hatzelmann, gerade einmal 13 Jahre jung, war eigentlich nur als Zuschauer angereist. Als im Zweibrücker Nachwuchsteam „Cookie“ ein Fahrer ausfiel, sprang er ein und fuhr das Rennen gemeinsam mit dem zwölfjährigen Collin Bernarding. Die beiden Junioren kamen dabei fast schon auf die Rundenzeiten der Spitzenfahrer. Von Rang neun kämpften sie sich bis auf Platz sechs nach vorne, was ihnen den Ehrenpreis für das „Team des Tages“ einbrachte.

    Neu-Ulmer führen auch in der Gesamtwertung

    In der Gesamtwertung führt das Team „Ecodrom 2“ nun mit 30 Punkten vor dem Team „Karthaus“ (18) und „Ravenkart“ aus Ravensburg mit 14 Punkten. Der nächste Lauf zum „Long Distance Cup“ mit dem E-Kart wird am 14. August im Tempodrom in Winterthur/Schweiz ausgetragen. (AZ)

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