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Regionalliga Bayern

26.04.2015

Nebels frühe Verletzung hinterlässt Spuren

Moritz Nebel (liegend) zog sich gegen Wacker Burghausen in der 5. Minute einen Außenbandriss zu und wird wohl den Rest der Saison ausfallen. Seine Mannschaft erzielte gegen den Drittliga-Absteiger ein 0:0.
Bild: Horst Hörger

Der FV Illertissen kommt gegen Wacker Burghausen spät in die Gänge. Statt dem 0:0 war auch ein FVI-Sieg möglich

Von Hermann Schiller

Auch gegen Drittliga-Absteiger Wacker Burghausen gelang dem FV Illertissen nicht der zweite Sieg nach der Winterpause. Immerhin reichte es zu einem 0:0, bei dem die Gastgeber zwei unterschiedliche Halbzeiten zeigten. In der ersten dominierte überwiegend Burghausen, ohne aber zu klaren Torchancen zu kommen. In den zweiten 45 Minuten gab es eine klare Leistungssteigerung des FVI, und er hatte auch die besseren Möglichkeiten. Wermutstropfen für die Illertisser war die Verletzung von Moritz Nebel nach nur fünf Minuten. Er musste mit einem Außenbandriss vom Platz, die Saison dürfte für ihn gelaufen sein. Mussten schon Uli Klar und Lukas Kling verletzungsbedingt ersetzt werden, so humpelte Andreas Hindelang zehn Minuten vor Schluss vom Feld. Zu allem Überfluss kassierte Marco Hahn die fünfte Gelbe Karte, er wird also am Mittwoch im Nachholspiel in Schalding-Heining ebenso fehlen.

Vielleicht dominierte Burghausen zunächst, weil beim FVI früh gewechselt werden musste. In der 7. Minute kam Wacker-Kapitän Christoph Burkhard frei zum Schuss, doch Torhüter Patrick Rösch parierte. Der FVI hatte erst einmal Probleme im Spielaufbau, kam nicht so recht in Tritt. Erst in der 24. Minute drohte dem Gästetor Gefahr, doch Torhüter Aaron Siegl, einer der acht Winter-Neuzugänge, reagierte bei Morinas Schuss gut. Auf der Gegenseite landete ein Freistoß von Burkhard am Außennetz (40.), mehr ließen die gut organisierten Abwehrreihen nicht zu.

Dem FVI merkte man nach der Pause an, dass er sich einiges vorgenommen hatte. Warum Schiedsrichter Jonas Schieder in der 49. Minute nicht auf Elfmeter für die Illertaler entschied, bleibt sein Geheimnis. Marc Hämmerle wollte aus Nahdistanz abschließen, als ihn ein Gegner von hinten von den Beinen holte. Dann sorgte ein Absatzkick von Ardian Morina zu Andreas Hindelang für eine weitere gute Chance (54.), Siegl parierte aber den Schuss. Der FVI musste nur noch in der 62. Minute ein Gegentor befürchten, als Marius Duhnke den Ball neben das Tor setzte. Kurz darauf (66.) segelte Hindelang knapp an einer Flanke von Morina vorbei und war auch Hauptdarsteller der nächsten aufregenden Szene. Er wurde in der 79. Minute nach Meinung der Einheimischen beim versuchten Torschuss klar gefoult, musste deswegen sogar verletzt den Platz verlassen.

Bei uns im Internet Ein Video vom Spiel gibt es unter www.nuz.de/video

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