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31.03.2009

Peter Heizer soll der Titelkonkurrenz einheizen

Weißenhorn Die Basketballer des BC Scholz Recycling Weißenhorn haben im Endspurt des Titelkampfs der Regionalliga noch eine Überraschung aus dem Hut gezaubert: In den beiden letzten Saisonspielen gegen die direkten Rivalen aus Konstanz (19. April) und Schwenningen (25. April) wird der frühere Ulmer Zweitligaspieler Peter Heizer das Trikot der Fuggerstädter tragen. Der Deutschamerikaner wird voraussichtlich am Freitag aus San Francisco nach Stuttgart einfliegen und sich dann mit der Mannschaft auf das Saisonfinale vorbereiten.

Neuverpflichtungen sind in dieser Phase der Saison zwar nicht mehr möglich, aber den Spielerpass von Heizer haben sich die Weißenhorner bereits im vergangenen Dezember gesichert. Der Kontakt kam zustande über Tobias Waitzinger, der ebenfalls für den Regionalligisten spielt und mit Heizer seit den gemeinsamen Ulmer Zweitligazeiten befreundet ist. Mit Florian Möbius gehört noch ein Spieler aus dieser Ära zum aktuellen Weißenhorner Aufgebot, Anpassungsschwierigkeiten sollte es also für Heizer nicht geben.

Der Deutschamerikaner kommt in erster Linie aus beruflichen Gründen nach Europa. Heizer arbeitet in den USA für einen Versicherungskonzern und hat deswegen auch im vergangenen Herbst als Spieler des englischen Erstligisten Milton Keynes aufgehört. In Deutschland will er sich nun einen Kundenstamm unter amerikanischen Profisportlern aufbauen und nebenher dem BC Scholz Recycling Weißenhorn zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Pro B verhelfen. Der Weißenhorner Vereinschef Jochen Seif möchte sich die Dienste von Heizer am liebsten auch gleich für die nächste Saison sichern.

Der auf den Positionen eins bis drei variabel einsetzbare Spieler stand von 2003 bis 2005 in Ulmer Diensten und war damals Kapitän der Mannschaft. Heizer hat einen sicheren Wurf auch aus der Distanz, er gilt aber vor allem als hervorragender Verteidiger mit einer außergewöhnlichen Athletik.

Peter Heizer soll der Titelkonkurrenz einheizen

Jochen Seif warnt noch vor allzu großer Euphorie: "Ich erwarte mir zunächst mal keine Wunderdinge." Für den Ulmer Manager Thomas Stoll dagegen ist sein früherer Schützling in der Regionalliga "ein Aufstiegsgarant."

Karten für das entscheidende Spiel um den Aufstieg gegen Schwenningen gibt es in der City-Papeterie.

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