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Bundesliga Turnen

14.11.2019

Pfuhler Turner vor einem spannenden Saisonfinale

Trainer Rolandas Zaksauskas mit Dimitrij Lankin. Auf dem am vergangenen Samstag überragenden Russen ruhen auch beim Saisonfinale die Hoffnungen des TSV Pfuhl.
Foto: Stefan Kümmritz

Für den TSV Pfuhl gilt gegen Vinnhorst: Siegen oder absteigen. Sollte es schief gehen, dann gibt es bereits ein klares Ziel für die nächste Saison

Die Ausgangslage vor dem letzten Wettkampftag in der Bundesliga der Turner ist eindeutig: Entweder der TSV Pfuhl gewinnt am Samstag um 18 Uhr seinen Wettkampf in Hannover gegen TuS Vinnhorst, oder er steigt in die zweite Bundesliga ab.

Vinnhorst, Singen und der TSV Pfuhl haben jeweils 2:10 Punkte auf dem Konto. Vinnhorst können die Pfuhler also mit einem Sieg hinter sich lassen. Die Singener noch zu überholen, ist quasi unmöglich, obwohl die beim Tabellendritten TV Wetzgau klarer Außenseiter sind und kaum etwas holen werden. Aber der Singen hat das deutlich bessere Gerätepunkteverhältnis (minus 28) als der TSV Pfuhl (minus 42). Zwar haben die Pfuhler vor der Sommerpause Singen bezwungen. Aber bei Punktgleichheit entscheidet nicht der direkte Vergleich, sondern die Gerätepunkte geben den Ausschlag. Die Pfuhler mit ihren zahlreichen Eigengewächsen brauchen also einen Sieg, um in der Liga zu bleiben.

Gegner des TSV Pfuhl setzt auf auswärtige Turner

Bei den Verantwortlichen des Pfuhler Fördervereins herrscht vor dem Saisonfinale alles andere als Hochstimmung und auch Trainer Rolandas Zaksauskas gibt sich sehr zurückhaltend: „Natürlich fahren wir nach Hannover, um zu gewinnen. Aber Vinnhorst ist trotz des Tabellenplatzes stark. Im Gegensatz zu uns setzt dieser Verein auf auswärtige Turner und da wird alles aufgeboten, damit die Punkte am Ort bleiben.“

Auch die Pfuhler werden ein Topteam in den Wettkampf schicken. Verletzt oder krank ist niemand, nur der Brite Joshua Nathan kann der Mannschaft nicht helfen. Er wird durch den Litauer Tomas Kuzmickas ersetzt. Die Hauptlast wird der junge Russe Dimitrij Lankin tragen müssen. Dass er das kann, hat er zuletzt gegen den Siegerländer KV bewiesen. Zwar verloren die Pfuhler mit 33:42, zeigten aber ihre beste Saisonleistung. Die 19 Punkte von Lankin waren das bisher zweitbeste Ergebnis, das ein einzelner Turner in dieser Bundesligasaison abgeliefert hat.

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Die Pfuhler reisen am Samstag entspannt mit dem Zug nach Hannover und werden dort nach dem Wettkampf übernachten. Die Vorbereitung soll perfekt sein „und auch die Taktik beim Wettkampf wird eine Rolle spielen“, so Zaksauskas: „Die Turner sind keine Roboter. Gewinnen wird, wer weniger Fehler macht und bessere Nerven hat.“ Sollte der Gang in die Zweitklassigkeit nicht zu vermeiden sein, denkt der Trainer schon an die nächste Saison: „Dann werden wir versuchen, wieder aufzusteigen.“

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