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Turnen

26.06.2017

Pfuhler haben Geräte und Gegner im Griff

Obwohl Tomas Kuzmickas am Pauschenpferd noch stürzte, gewannen die Pfuhler in Buttenwiesen das Gerät und den ganzen Wettkampf.
Bild: Karl Aumiller

Die Mannschaft von Trainer Rolandas Zaksauskas gewinntklar in Buttenwiesen. SSV Ulm 1846 hatte kein schönes Wochenende

Die Turner des TSV Pfuhl haben den Zweitliga-Wettkampf in Buttenwiesen mit 46:23 und 10:2 Gerätepunkten klar für sich entschieden.

Nach einem wackeligen Start gewannen die Pfuhler knapp das Bodenturnen gegen einen sehr starken Gegner. Die hoch motivierte Mannschaft von Trainer Rolandas Zak-sauskas ging somit mit einer knappen Führung ans Pauschenpferd. Die drei Eigengewächse der Pfuhler, Timo Rister, Lucas Gottschild und Linus Mikschl zeigten eine solide Leistung und gewannen trotz eines Sturzes des litauischen Gastturners Tomas Kuzmickas auch dieses Gerät. An den Ringen ließen die Pfuhler nicht nach und gewannen deutlich mit 11:5 Punkten, wobei Kuzmickas auf Pfuhler Seite den höchsten Wert erzielte (13,45).

Nach der Pause ging es zum Sprung. Da waren beide Mannschaften auf Augenhöhe und die Pfuhler mussten sich mit 1:3 geschlagen geben. Am Barren trumpften die Neu-Ulmer dann wieder auf und behielten über Buttenwiesen klar die Oberhand. Tomas Kuzmickas (14,00) war hier der beste Turner überhaupt. Rister, Mikschl und Jonas Useldinger (alle zwischen 12,00 und 12,25) lagen ziemlich gleichauf.

Mit einer komfortablen Führung ging es ans Reck. Die Jungs aus Pfuhl waren ganz stark und gewannen auch am Königsgerät, und zwar ganz überzeugend. Kuzmickas (13,95) und Mikschl (12,55) ragten hier insgesamt heraus.

Rolandas Zaksauskas war nachher mit seinem Team sehr zufrieden: „Es war ein schöner und fairer Wettkampf. Nach dieser schwierigen Trainingswoche haben meine Jungs alles gegeben. Ich bin total glücklich, als Tabellenzweiter in die Sommerpause zu gehen.“

Der SSV Ulm 1846 hingegen war bei seinem Auftritt in Schiltach chancenlos und verlor mit 25:58 (0:12). Weil angeblich die Sanitäter zu spät anreisten, verzögerte sich der Wettkampfbeginn um eine halbe Stunde. Die Ulmer hatten diese aber schon bei ihrer Ankunft auf dem Parkplatz gesichtet. Wie die Ulmer erfuhren, war der wichtige Sechskämpfer der Schiltacher, Lion Sundermann, verspätet eingetroffen. ... Aber die Ulmer machten sich auch das Leben selbst schwer und verspielten schon früh alle Chancen. Zwei schwere Patzer am Boden, zwei am Pauschenpferd und einer an den Ringen, da lag das Team zur Pause schon deutlich mit 12:33 im Rückstand. Am Reck war es dann ganz eng (7:9) und Levente Vagner, der jetzt wie gemeldet das Turnen aufgibt, glänzte noch einmal. Sein Nachfolger Andrei Muntean sammelte an Sprung und Barren gleich fünf Scorerpunkte.

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