Spatzen

04.11.2011

Punkte statt Probleme

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2 Bilder
Die Ulmer (im weißen Trikot Benjamin Barth, der nun für den Gegner spielt) und die Reutlinger lieferten sich immer heiße Duelle.
Bild: Foto: Horst Hörger

Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen beim Derby gegen Reutlingen

Ulm Endlich wieder ein Derby, und noch dazu gegen den SSV Reutlingen, frohlocken viele Fans des SSV Ulm 1846 Fußball vor der Oberligapartie morgen (14.30 Uhr) im Donaustadion gegen den alten Rivalen von der Achalm. Den Verantwortlichen des Ulmer Fußballvereins ist diese Vorfreude gar nicht so recht, denn da würden nur künstlich Emotionen geschürt, die zu unschönen Auseinandersetzungen zwischen den „Fans“ der beiden Klubs führen könnten, also zwischen den Leuten, die eigentlich keine Anhänger, sondern nur Radaubrüder sind.

Aber der Ulmer Präsident und Trainer Paul Sauter ist überzeugt: „Es wird nichts passieren. Es wird einen erhöhten Einsatz von Ordnern und Polizeikräften geben. Ich kann nur an alle Fußballfreunde appellieren: Kommt, unterstützt uns oder auch die Gäste und verhaltet Euch sportlich und fair!“ Vizepräsidentin Elke Strauß kann den Wirbel um das Derby überhaupt nicht verstehen: „Wir wollen nur ein gutes Spiel sehen, wo ist das Problem?“ Das Problem ist, dass es bei Begegnungen zwischen Ulm und Reutlingen schon oft Probleme gegeben hat und es nicht auszuschließen ist, dass es wieder welche geben wird.

Auf dem Rasen werden beide Teams garantiert hoch motiviert zu Werke gehen. „Dass wir drei Punkte holen wollen, ist ja klar“, sagt Paul Sauter. Das will aber auch der Gegner. Der Ulmer Coach hat ihn heuer noch nicht selbst beobachten können, weil die Ulmer und die Reutlinger immer gleichzeitig gespielt haben, aber er hat genügend Informationen einschließlich Videofilmen, um sich ein Bild vom anderen SSV machen zu können. Bei diesem ist im Übrigen Ex-Spatz Benjamin Barth untergekommen, nachdem sein letzter Verein VfL Kirchheim vor dieser Runde seine Mannschaft aus der Oberliga zurückziehen musste.

Die Ulmer hatten gestern trainingsfrei, damit sie in dieser englischen Woche auch einmal regenerieren können. Welche Formation Sauter morgen zu Beginn aufs Feld schicken wird, ist noch nicht ganz sicher. Sebastian Griesbeck hat zuletzt in Spielberg die Rote Karte gesehen, ein Urteil hat das Sportgericht noch nicht gefällt. Sauter dazu: „Griesbeck hat nichts getan, ich erwarte einen Freispruch für ihn.“ Wird Griesbeck gesperrt, würde Arne Kittel für ihn spielen, falls er seine kleine Blutvergiftung überstanden hat. Ansonsten gibt es im Prinzip keine Änderung im zuletzt zwei Mal erfolgreichen Team.

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