1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Lokalsport
  4. Regionale Vertreter gehen leer aus

Erdinger Meister-Cup

19.06.2016

Regionale Vertreter gehen leer aus

Copy%20of%20ec008(1).tif
2 Bilder
Gerstensaft war bei der Endrunde um den Erdinger Meister-Cup ein ständiger Begleiter – auch bei den Spielern.
Bild: Horst Hörger

Auswärtige Teams feiern in Illerrieden Finalsiege. Was den Mitwirkenden noch wichtiger war als der Sport.

Illerrieden war am vergangenen Samstag Austragungsort für die Endrunde des zehnten Erdinger Meister-Cups. Die württembergische Ausgabe der „Champions-League der Amateure“ gewannen erstmals die Fußballer von Landesligameister Calcio Leinfelden-Echterdingen und die Frauen des SV Hegnach. Beide Vereine bekommen nun ein einwöchiges Trainingslager in Spanien bezahlt.

Nach 2010, 2013 und 2014 bereits zum vierten Mal waren dafür der Württembergische Fußballverband (WFV) und die bayrische Brauerei aus Erding mit ihrer Schlussveranstaltung zu Gast im Bezirk. „Das war eine super Veranstaltung und es gab viele faire Spiele“ – Staffelleiter Günter Stucke, der zusammen mit seinem Kollegen Willi Egerer die Turnierleitung inne hatte, äußerte sich nach den Endspielen rundum zufrieden. 24 Männermannschaften in vier und 16 Frauenteams in zwei Gruppen absolvierten in Illerrieden insgesamt 136 Partien, bis die jeweiligen Sieger fest standen.

Mit Bezirksligaaufsteiger FC Blaubeuren, Kreisliga-A-Aufsteiger SSV Illerberg/Thal und den Frauen des FV Bellenberg – diese hatten sich als Bezirkshallenmeister qualifiziert – vertraten drei Klubs die Farben des Bezirks Donau/Iller. Für die Blaubeurer (0:1 gegen den TSV Eschach) und die Illerberger (0:5 gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen) war im Viertelfinale Schluss. Beide Mannschaften hatten ihre Gruppenspiele jeweils als Tabellenzweiter überstanden.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

„Eine nette Sache, die Mannschaft wollte unbedingt mitspielen“, so Illerbergs Trainer Thomas Motzke, der trotzdem eine bittere Pille zu schlucken hatte. Bei der Vorrunde eine Woche zuvor in Aalen-Westhausen verletzte sich Philipp Lieble schwer. „Das war die letzte Aktion im Spiel“, berichtete Motzke. Die niederschmetternde Diagnose für Lieble: Kreuz- und Außenbandriss. Er wird im Laufe dieser Woche operiert. Obwohl vor allem bei einigen Männermannschaften der Gerstensaft schon früh und auch durchaus reichlich zwischen den einzelnen Spielen floss, gab es am Samstag in Illerrieden keine schweren Verletzungen zu beklagen.

Einen vielversprechenden Start ins Turnier hatten am Samstag die Frauen vom FV Bellenberg. Sie gewannen ihr Auftaktspiel gegen den VfL Herrenberg II klar mit 3:0 und kamen gegen die zweite Garnitur des VfL Sindelfingen zu einem torlosen Unentschieden. „Gewinnen wäre nicht schlecht, aber der Spaß steht im Vordergrund“ – Bellenbergs Spielführerin Tanja Tricca durfte nach den beiden ersten Partien noch auf das Trainingslager unter Spaniens Sonne hoffen. Am Ende kam sie mit ihren Kolleginnen in Gruppe B auf Rang vier und konnte damit nicht entscheidend in den Turnierverlauf eingreifen.

Die Top-Platzierungen bei den Männern:

Spiel um Platz 3: TV Aldingen – TSV Eschach 2:0.

Endspiel: Calcio Leinfelden-Echterdingen – KF Kosova Bernhausen 1:0.

Die Top-Platzierungen bei den Frauen:

Spiel um Platz 3: VfB Obertürkheim II – TSV Frommern-Dürrwangen 1:0.

Endspiel: SV Hegnach - VfL Sindelfingen II 4:3 nach Neunm.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20su001.tif
Fußball

Das sind die Neuen der Ulmer Spatzen

ad__pluspaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live, aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Plus+ Paket ansehen