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Weltcuprennen

08.05.2015

Reinelt kämpft um seinen Platz im Achter

Der Ulmer Olympiasieger Max Reinelt (Mitte) will sich unbedingt wieder für den Deutschlandachter qualifizieren. Gelegenheit dazu hat er zunächst bei den Weltcuprennen dieses Wochenende im slowenischen Bled.
Bild: Imago/Sven Simon

Beim Weltcup in Slowenien geht es für den Ulmer auch gegen deutsche Konkurrenz. Er kann sich auch später noch für das Flaggschiff empfehlen.

Von Hansjörg Käufer

Dieses Wochenende kommt es in Slowenien auf dem Bleder See zum ersten internationalen Vergleich der Ruderer. Gut 200 Teilnehmer aus 34 Nationen gehen heute und morgen bei den World-Cup-Rennen an den Start. Als einziger der Ulmer Asse ist Olympiasieger Maximilian Reinelt im Vierer und Achter mit von der Partie.

Mehr als die internationale Konkurrenz dürften Reinelt und seine 22 Ruderkollegen aus dem Dortmunder Olympiastützpunkt die Boote aus dem eigenen Stall interessieren. Schließlich geht es um die begehrten Plätze im Flaggschiff, dem Achter. Cheftrainer Ralf Holtmeyer ( Dortmund) schickt, nach- dem er gestern vier Vierer getestet hat, morgen zwei Achter ins Rennen. „Wie der Achter endgültig besetzt wird, weiß ich noch nicht“, erklärte Holtmeyer anfangs der Woche im ARD-Morgenmagazin.

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So heißt es für Maximilian Reinelt, sich so gut wie möglich in Szene zu setzen. Im Vierer ruderte er im Boot „Deutschland III“. Mit an Bord waren sein Zweier-Partner Malte Jakschik (Rauxel) sowie die Nachwuchstalente Johannes Weißenfeld (Herdecke) und Maximilian Korge (Berlin).

Am Sonntag startet das Achter-Finale im World-Cup. Favorit „Deutschland I“ mit den schnellsten Zweiern der Rangliste an Bord trifft dann auf „Deutschland II“. Dieses Boot wird von Reinelt als fünftem der Rangliste angeführt. Weniger mit China und Frankreich, umso mehr mit den Weltmeisterschafts-Dritten aus Polen findet sich ein Boot von internationalem Format als Hauptgegner. Für Spannung ist gesorgt, zumal im vorolympischen Jahr eine „hohe Leistungsbreite“ besteht, wie Holtmeyer erklärt.

Am 29. Mai beginnt die Ruder-Europameisterschaft im polnischen Poznan. Zwei Wochen vorher dient die internationale Regatta in Essen zu weiteren Tests im Vierer und Achter. Am 21. Mai wird die endgültige Besetzung des Deutschlandachters der Öffentlichkeit vorgestellt. Wer Maximilian Reinelt kennt, weiß dass er alles dransetzen wird, um erneut im Flaggschiff zu rudern.

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