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Kreisliga A Iller

14.04.2019

SGM Ingstetten/Schießen setzt sich gegen FV Gerlenhofen durch

Gerlenhofens Patrick Reichl (links) im Zweikampf mit Ingstetten/Schießens Patrick Moll. Am Ende schnappte sich die Mannschaft in Rot den Sieg.
Bild: Horst Hörger

Ein kurioses Gerlenhofer Eigentor im Spiel gegen Ingstetten/Schießen macht den Kampf um den Relegationsplatz in der Kreisliga A Iller wieder spannend.

Das Verfolgerduell der Fußball-Kreisliga A Iller zwischen der SGM Ingstetten/Schießen und dem FV Gerlenhofen endete mit einem hauchdünnen 1:0-Sieg für die gastgebende SGM. Dadurch wird das Rennen um den Aufstiegs-Relegationsplatz wieder spannend. Dementsprechend ausschweifend freute sich auch SGM-Trainer Siegfried Kolb: „Den Sieg wollte ich heute mit aller Macht. Endlich haben wir mal gegen einen direkten Konkurrenten einen Dreier geholt.“

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Seine Mannschaft erwischte den besseren Start in die Partie und setzten ihre Widersacher gleich ordentlich unter Druck, was auch Gerlenhofens Coach Thomas Kühn zugeben musste: „Den Beginn haben wir komplett verpennt.“ So dauerte es auch nicht allzu lange, bis es zur ersten Möglichkeit für die Hausherren kam. In der elften Minute scheiterte Markus Mayer an Torhüter Michael Böhme und den Nachschuss setzte Sebastian Ott in den Himmel. Nur eine Zeigerumdrehung danach fiel das kuriose Tor des Tages. Nach einer Flanke von der linken Angriffsseite lenkte Gerlenhofens Julian Fent das Leder beim ersten Klärungsversuch zuerst an den Querbalken und beim zweiten köpfte er den Ball in die eigenen Maschen. „Das Tor passte zu unserem Spiel in dieser Phase“, konstatierte Kühn.

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Kreisliga A Iller: Ingstetten/Schießen besiegt FV Gerlenhofen

In diesen Anfangsminuten agierte die Gästeabwehr sehr unsicher und fahrig, was sie auch während der gesamten Partie nie so richtig abschütteln konnte. Doch nach rund 20 Minuten ließen es die Einheimischen etwas schleifen, was zur Folge hatte, dass der FVG besser ins Spiel fand. Beim ersten gelungenen Angriff scheiterte Patrick Reichl an SGM-Keeper Michael Widmann (21.). Sein Mannschaftskollege Andre Babutzka (29.) und nochmals Reichl selbst (32.) schafften es auch nicht, das Spielgerät erfolgreich im Gehäuse unterzubringen.

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Nach dem Seitenwechsel hätten die Gastgeber schon recht früh für eine Vorentscheidung sorgen können, wenn nicht gar müssen. Bei den zahlreich vorhandenen Chancen war vor allem Fabian Span herausragend dabei, diese zu vergeben (55., 59., 75.). Aber auch die andere Seite war nicht chancenlos. So hätten Fent (65.), Reichl (71.) und der eingewechselte Marcus Bachhofer (87.) für den Ausgleich sorgen können. Die Fahrlässigkeit beim Ausnutzen der Möglichkeiten war das einzige, was Siegfried Kolb seinen Mannen ankreiden konnte: „Aber heute wollen wir nicht das Haar in der Suppe suchen nach dem enorm wichtigen Sieg.“ (wgo)

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