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Bezirksliga

08.05.2015

Schweres Restprogramm für Titelanwärter Neu-Ulm

Schon in Grimmelfingen wird es für den TSV schwer. Das Meisterschaftsrennen wird noch ganz spannend

In der Fußball-Bezirksliga ist auch kurz vor Toresschluss noch kein klarer Favorit auf den Aufstieg in die Landesliga auszumachen. In der zurückliegenden Woche hat jedoch der TSV Neu-Ulm vom Patzer des Konkurrenten aus Blaustein profitiert und ist mit einem schmeichelhaften 1:0 im Nachholspiel beim TSV Holzheim am TSV Blaustein vorbeigezogen. Die eigene bisherige Wechselhaftigkeit und das Restprogramm dürfen den Neu-Ulmern aber nicht die geringste Sicherheit geben. Auch Trainer Harry Plail ist einigermaßen skeptisch: „Ich kann das momentan nicht wirklich einschätzen.“ Er bemängelt die fehlende Konstanz bei seinem Team und wird konkreter: „Die taktische Umsetzung könnte besser sein.“ Das Gute ist aus seiner Sicht in erster Linie, dass auch die Konkurrenz immer wieder schwächele und Punkte liegen lasse.

Der Gedanke an die noch ausstehenden Partien lässt ihn die Stirn runzeln. Die Neu-Ulmer müssen noch dreimal auswärts ran, und die Gegner haben es in sich. Am Sonntag in Grimmelfingen (15 Uhr), danach im Prestigeduell beim SSV Ulm 1846 Fußball II und am letzten Spieltag in Oberroth werden die Trauben hoch hängen. Am vorletzten Spieltag kommt außerdem noch der TSV Blaustein, das könnte das Aufstiegsendspiel sein.

„Momentan haben wir sechs Punkte Vorsprung auf den dritten Rang“, sagt Plail. Er weiß allerdings, dass dieser Vorsprung schnell schmelzen kann. „Bei der Partie in Ulm werden beim Gegner sicher zwei oder drei Spieler von oben eingesetzt werden“, führt er weiter aus.

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Doch zunächst hat seine Rasselbande die Aufgabe in Grimmelfingen vor der Brust. „Dort können wir nur bestehen, wenn wir kompakt als Mannschaft auftreten“, sagt Plail. „Außerdem haben die noch eine Rechnung mit uns offen“, verweist er auf den eigenen 5:1-Sieg in der Vorrunde.

Auch für Blaustein stehen noch ein paar Prüfungen auf dem Programm. Los geht es am Sonntag mit dem Spiel gegen die SF Illerrieden, die dann um die allerletzte Chance kämpfen, doch noch irgendwie die Relegation zu erreichen. Weiter geht es danach gegen die Ramminger, die auch noch um die Teilnahme an der Abstiegsrelegation ringen, bevor es dann gegen Neu-Ulm und zum Schluss gegen Ulm II geht.

Ulm II muss noch gegen die beiden vor ihm liegenden Teams spielen und gleichzeitig selbst bei Siegen in diesen Partien auf mindestens einen weiteren Patzer der Konkurrenten hoffen, um ins Rennen um den Titel oder die Aufstiegsrelegation noch eingreifen zu können. Neenstetten liegt wie Ulm ebenfalls fünf Punkte hinter Blaustein und sechs hinter Neu-Ulm, hat aber von allen vier Anwärtern das wohl leichteste Restprogramm. (mis)

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