Bezirksliga-Topspiel

01.11.2015

Senden blockt Staig sicher ab

Der Sendener Bulut Arslan (links) blockt hier seinen Staiger Gegenspieler gut ab. Er war dann auch für den zweiten Treffer seiner Mannschaft, die das Spitzenspiel beim SCS sicher mit 3:0 gewann, verantwortlich.
Bild: Horst Hörger

Der FVS setzt sich auswärts nach zerfahrenem Start problemlos durch.

Von Michael Schuster

Der FV Senden bleibt in der Fußball-Bezirksliga das Maß der Dinge: Der Klassenprimus gewann am Sonntag im Spitzenspiel beim SC Staig ungefährdet mit 3:0.

„Ich hatte erwartet, dass die Staiger von Beginn an drauf gehen würden. Vielleicht habe ich dadurch ja meine Mannschaft ein bisschen zu nervös gemacht“, versuchte FVS-Trainer Michael Ott die etwas zerfahrene Anfangsphase seiner Mannschaft zu erklären. Beide Teams tasteten sich zunächst ab. Erst als Senden bei einer Staiger Freistoß-Hereingabe Glück hatte, nahm die Partie Fahrt auf. Eine Minute später störte Francesco Gencarelli einen Aufbauversuch der Hausherren erfolgreich und stellte die Hintermannschaft des SC aufs verkehrte Bein. Julian Haug bediente Wolfgang Erhard mustergültig und es stand 0:1 (14.). Senden hatte die Partie jetzt sicher im Griff. Julian Haug anvancierte dabei zum Matchwinner. Zunächst wurde Sendens Kapitän noch bei seinem Schussversuch geblockt (26.), in der 40. Minute unterstrich er aber mit seiner zweiten Vorarbeit seine Wichtigkeit für den Tabellenführer. Staig war unorganisiert, ließ Haug gewähren und verpasste es zudem, Bulut Arslan am langen Pfosten abzudecken. Arslan nahm Haugs Querpass dankend an und sorgte knochentrocken fürs Sendener 2:0.

Nach der Pause zeigte sich Staig zwar bemüht, ließ im Mittelfeld aber die ordnende Hand und ein gefahrbringendes Konzept vermissen. Zudem fehlte im Sturm durch die berufsbedingte Abwesenheit von Torjäger Markus Straub eine ballsichere Anspielstation. So kam der bisherige Tabellenzweite nur zu zwei halbwegs gefährlichen Torschüssen. Jens (46.) und Patrick Geiselmann (75.) hatten jedoch Pech. „Wir wussten, dass die nach der Pause kommen würden“, gab Ott nachher zu Protokoll. Spätestens aber, nachdem Staigs Fabian Möbius die Ampelkarte gesehen hatte, war die Partie gelaufen (85.). Senden nutzte einen erneuten kapitalen Fehler der Gastgeber zum Endstand: Filippo Moscatello bediente den eingewechselten Mauro Macchia uneigennützig (89.).

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