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TSG-Handballer müssen die dritte Bundesliga verlassen

07.08.2012

Söflinger Einspruch zurückgewiesen

Söflingens Trainer Gabor Czako (hinten im dunklen Dress) und sein Team müssen endgültig in die vierte Liga zurück.
Bild: Roland Furthmair

Bei den Handballern der TSG Söflingen ist die letzte Hoffnung dahin: Sie müssen in die Baden-Württemberg-Liga absteigen.

Weil die Stuttgarter Kickers sich wegen ihrer Insolvenz aus der dritten Bundesliga zurückziehen mussten, durfte ein eigentlich abgestiegener Verein nachrücken. Doch der Deutsche Handball-Bund ( DHB) berücksichtigte nicht etwa die Söflinger, sondern gaben der HSG Pohlheim den Platz. Dabei hatte diese in der regulären Punkterunde klar schlechter abgeschnitten als die TSG Söflingen. So kann man die "sportlichen Gesichtspunkte", die der DHB anführte, nicht nachvollziehen. Auch TSG-Manager Uli Gebhard konnte dies nicht und so wartete der Ulmer Weststadtverein mit einem Einspruch auf. Dieser wurde nun vom Bundessportgericht des DHB als unbegründet zurückgewiesen. Die Gründe für die Zurückweisung sind den Söflingern noch nicht auf den Tisch geflattert. Uli Gebhard ist jedenfalls mächtig sauer, denn die Gründe werden unter Umständen erst in knapp zwei Wochen mitgeteilt und die Saison wird Anfang September gestartet. Dann sei es mit Sicherheit zu spät, noch über geeignete Rechtsmittel nachzudenken. Und so sagt Gebhard: "Realistisch bleibt es bei der vierten Liga." Was gleichzeitig bedeutet, dass die HSG Langenau/ Elchingen deshalb ihren Platz in der Baden-Württemberg-Liga endgültig räumen und in die Württemberg-Liga absteigen muss. Noch mehr zum Thema lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Neu-Ulmer Zeitung.

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