American Football

11.08.2017

Spartans haben alles im Griff

Die Neu-Ulmer Spartans hatten in der abgelaufenen Saison viel Verletzungspech und haben trotzdem den Klassenerhalt in der Regionalliga geschafft. Ihr Trainer Daniel Koch ist für nächstes Jahr zuversichtlich.
Bild: Horst Hörger

Die Neu-Ulmer haben trotz massiver Verletzungsprobleme die Klasse gehalten. Die Stimmung im Team ist sehr gut und es bekommt außerordentliche Unterstützung.

Die Neu-Ulm Spartans haben es in ihrem dritten, vor allem von zu viel Verletzungspech geprägten Regionalliga-Jahr geschafft, die Spielklasse zu halten. Trotz zweier Siege in den ersten drei Spielen war das gerade gegen Ende der Saison eine knappe Entscheidung. Doch auch die 8:48-Niederlage (0:15/8:3/0:13/0:17) in Würzburg bei den Panthers konnte verkraftet werden, weil ausgerechnet die Franken Knights, die vor zwei Jahren noch in der ersten Bundesliga gespielt hatten, am Ende in der Tabelle hinter Neu-Ulm landeten und damit in die Bayernliga durchgereicht werden.

Der Cheftrainer der Spartans, Daniel Koch, hatte sein Team zwar noch vor der Saison trotz der stärker werdenden Liga im ersten Tabellendrittel gesehen, ist am Ende aber zufrieden, dass die Liga gehalten wurde: „Realistisch muss ich zugeben, dass angesichts des Saisonverlaufs kaum mehr drin war. Da ist es gut zu sehen, dass sonst alles im Projekt Sparta rund und harmonisch läuft.“

Das Spiel in Würzburg waren die Spartans quasi mit dem letzten Aufgebot angegangen. Da war schon überraschend, dass man nach den ersten beiden Vierteln nach dem Touchdown und der Two-Point-Conversion durch Lasse Bartels jeweils nach Pass von Quarterback Matthias Glaser nur mit 8:18 zurücklag. Abteilungsleiter Klaus Weiß fand dabei „die erste Hälfte Mega-Klasse von uns. Leider hat es dann etwas nachgelassen. Was aber wirklich berührend für mich war: die Stimmung trotzdem.“ Weiß betont, dass die Jungs und die Trainer Spaß gehabt hätten. „Ich glaube, das ist enorm wichtig für uns, Spaß bei der Sache zu haben und dennoch das Ziel nicht zu verlieren“, meint er. „Ich habe mich wieder richtig wohl gefühlt beim Team.“

Und dann verrät der engagierte Spartaner, der nicht nur Abteilungsleiter ist, sondern auch Trainer der U15: „Auch die Heimfahrt, und das ist nun mal auch ein Zeichen, war mal wieder ein Klassiker. Sparta-Family eben – und ich bin ein Teil davon.“ Beide, Daniel Koch und Klaus Weiß, stecken zusammen jetzt schon voller Ideen für die Saison 2018. Die Ausfahrt nach Würzburg bot Gelegenheit, das eine oder andere bereits zu konzipieren, auch zusammen mit mitreisenden Fans, die bislang schon sehr starke praktische Unterstützung geliefert haben und ankündigten, sie würden ihr Engagement noch ausweiten wollen. Koch: „Ich bin aufgrund dieser insgesamt störungsfreien Grundstimmung sehr zuversichtlich, dass wir weiter wachsen. In Kürze können wir ganz konkrete Dinge bekannt geben, die uns weiterbringen werden.“ Rein sportlich sei er zuversichtlich, so der Neu-Ulmer Trainer weiter, dass die vielen jungen Spieler, die in dieser ihrer ersten Footballsaison jede Menge Lehrgeld zahlen mussten, in der Vorbereitung auf die nächste Saison so weit gebracht würden, dass sich das in der Meisterschaftsrunde bestimmt wieder auszahle.

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