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27.04.2015

Spartans haben die zweite Liga im Blick

Die Neu-Ulm Spartans gehen voller Optimismus in die kommende Regionalligasaison und haben sogar schon die zweite Liga im Blick.
Bild: Bensch Photography

Nach dem Aufstieg in die Regionalliga peilen die Neu-Ulmer schon höhere Ziele an.

Von Stefan Kümmritz

Wer denkt, die Neu-Ulmer Footballer Spartans wollen nach ihrem Aufstieg in die Regionalliga erst einmal nur die Klasse halten, liegt völlig daneben. Wie Trainer Daniel Koch vor dem ersten Saisonspiel am kommenden Samstag (16 Uhr) im heimischen Dietrich-Lang-Stadion gegen die starken Fürsty Razorbacks erklärt, hat das Team Ambitionen. „Wir streben den ersten oder zweiten Platz und damit die Relegationsspiele zur Zweiten Bundesliga an“, sagt Koch.

Was für den einen oder anderen etwas übermütig klingen mag, hat nach Ansicht des Trainers Hand und Fuß. Zum einen sind die Spartans ungeschlagen und somit ganz souverän aufgestiegen. Zum anderen ist aus der Zweiten Bundesliga kein Verein in die Regionalliga Süd, in der das Team des TSV Neu-Ulm nun spielt, abgestiegen. Schließlich sind die besten zwei Mannschaften des Vorjahres nach oben aufgerückt, sodass die neue Spielklasse der Spartans gar nicht so stark ist.

Aber es gibt noch mehr, was Daniel Koch und den Seinen Mut macht. In der Winterpause hat es einige starke Neuzugänge gegeben. Der Kader ist umfangreich, es wird auch nicht annähernd das Problem geben, mit Mühe die geforderte Mindestzahl von 25 Spielern für eine Begegnung zusammenzubekommen. Im Gegenteil. „Wir können sicher in jedem Spiel 45 bis 50 Spieler aufbieten“, sagt Koch. „Da maximal 50 dabei sein dürfen, müssen wir vielleicht sogar einmal Spieler zu Hause lassen.“ Zuversicht herrscht bei den Spartans auch, weil in der Vorbereitung ein Testspiel gegen den Meister der Regionalliga Mitte, Albershausen Crusaders, glatt mit 15:0 gewonnen wurde und das Team in einem Trainingsspiel gegen Erstligist Franken Knights prima mitgehalten hat.

Die Entwicklung der Spartans ist großartig. 2012 wurde das Team erst gegründet. Es entsprang dem Zusammenschluss der Ulm Sparrows und der Neu-Ulm Barracudas, die damals ziemlich am Boden lagen. Es entwickelte sich eine starke Mannschaft. Diese stieg zweimal in Folge auf und hofft, den Zuschauerschnitt von etwa 750 pro Heimspiel noch anheben zu können. „Wir wollen bald Rasensport Nummer eins in der Region sein“, so Koch. „Und dann streben wir an, hinter den Basketballern hier die sportliche Nummer zwei zu werden.“

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