Newsticker

Spahn mit Corona infiziert - Kabinett muss nicht in Quarantäne
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Lokalsport
  4. TSV Neu-Ulm siegt dank Last-Minute-Tor

Fußball

30.08.2020

TSV Neu-Ulm siegt dank Last-Minute-Tor

Marco Kurz hat den späten 1:0-Siegtreffer seines TSV Neu-Ulm gegen Köngen erzielt.
Bild: Horst Hörger (Archivfoto)

Plus Der TSV Neu-Ulm holt seine ersten drei Punkte in der neuen Saison der Landesliga Württemberg, der TSV Buch spielt nicht gut und die SSG Ulm erwischt einen perfekten Saisonstart.

Am zweiten Spieltag in der Fußball-Landesliga Württemberg hat der TSV Neu-Ulm zum ersten Mal gewonnen. Für den TSV Buch lief es dagegen gar nicht gut. Für die SSG Ulm dagegen schon.

TSV Buch: Kein Glück gehabt und auch kein gutes Spiel abgeliefert: Die 0:2-Niederlage des TSV Buch in der Fußball-Landesliga beim SC Stammheim geht vollauf in Ordnung. Am Samstag verlief die erste Halbzeit noch ausgeglichen, beide Mannschaften hatten jeweils die eine oder andere Halbchance und lieferten meist nur Mittelfeldgeplänkel ab. Nach einem Ballverlust Buchs entschied der Unparteiische auf Einwurf. Die TSV Spieler waren mit dieser Entscheidung ganz offensichtlich unzufrieden und lamentierten, anstatt zu verteidigen. Schauki Djelassi bestrafte diesen Fauxpas mit seinem Tor zur 1:0-Halbzeitführung (37.). Bevor Bernhard Kreis zum 2:0-Endstand traf (67.), hatte Buch einige Möglichkeiten zum Ausgleich. Nach dem zweiten Treffer der Stammheimer ging auf Seiten der Gäste so gut wie nichts mehr. „Die Zuordnung im Mittelfeld hat selten gepasst, das war kein gutes Spiel von uns“, sagte Buchs Pressewart Steffen Amann später.

  • TSV Buch: Maier – Zwar (65. Trum), J. Paul, D. Amann, Zott – Riedel (46. S. Paul), Zeh (70. Kurz), Merkel (70. Schabel), Bolkart – Leitner, Schrapp.

SSG Ulm in der Landesliga: Zwei Spiele, zwei Siege

TSV Neu-Ulm: Erst kam das Schiedsrichtergespann zu spät, dann waren die Spieler des TSV Neu-Ulm ganz spät erfolgreich. Beim 1:0-Sieg gegen den TSV Köngen konnte Marco Kurz am Sonntag erst in der Nachspielzeit das Tor des Tages erzielen (90.+2). Das Team von Trainer Lukas Kögel zeigte beim ersten Saisonsieg eine gute Reaktion auf die schwache Leistung der Vorwoche gegen die SSG Ulm 99. Vor der Pause hatte Kögels Team die bessere Spielanlage, jedoch nur wenige Torraumszenen. In Halbzeit zwei war Neu-Ulm schnell wieder in der Partei und hatte jetzt auch die eine oder andere Gelegenheit, dennoch kamen nun auch die Gastgeber zu zwei nennenswerten Möglichkeiten. Auf Seiten des TSV Neu-Ulm griffen mit zunehmender Spieldauer allerdings die Auswechselungen und brachten frischen Wind in dessen Bemühungen. „Wir hatten bei den beiden Chancen von Köngen zwar Glück, trotzdem bin ich aber mit den 90 Minuten zufrieden“, sagte Lukas Kögel. Bereits am Mittwoch (18.30 Uhr) empfängt er mit seiner Mannschaft den TSV Buch zum Bezirksderby – allerdings auf dem Platz in Altheim/Weihung.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
  • TSV Neu-Ulm: Fritsche – Merk (73. Gnann), Rupp, D. Schuhmacher, M. Kurz – Casullo (60. Dipsizgöl), R. Schuhmacher, Beer, N. Kurz (73. Kidane) – Fidan, Stanic (76. Ufschlag).

SSG Ulm 99: Zweites Spiel, zweiter Sieg: Im Duell der Landesligaaufsteiger bezwang sie am Sonntag den TSVgg Plattenhardt mit 3:1. „Wir waren spielerisch und kämpferisch überlegen, eine super Mannschaftsleistung“, freute sich SSG-Pressewart Florian Strobel. Beim 1:0 der Ulmer war Steffen Reichl vom Punkt aus erfolgreich (15.). Rund eine halbe Stunde später wurde Ruben Beneke nach einer starken Einzelleistung von Johannes Streiter bedient und ließ dem gegnerischen Torwart bei seinem 2:0 keine Chance (42.). Noch vor der Pause vergab Streiter eine weitere hochkarätige Möglichkeit für die Ulmer. In Halbzeit zwei reduzierte die SSG etwas das Tempo und fing sich prompt den Gegentreffer durch Kevin Rippler ein (55.). Nur fünf Minuten später stellte Micael da Silva Malheiro den alten Abstand wieder her.

  • SSG Ulm 99: Apel – Strobl, Walter, Bührlen (81. Timmermann), Bölstler – Grathwohl (43. Kraus), Reichl (90. Slave), Beneke, Haußer – Streiter (77. Schwarzat), da Silva Malheiro.

Lesen Sie dazu auch:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren