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Bezirksliga-Topspiel

27.11.2017

TSV im Dauerjubel-Modus

Neu-Ulms Kapitän Lukas Kögel (Mitte) beglückwünscht Burak Tastan (links) zu seinem dritten Tor zum 6:0 für die TSV-ler gegen den FC Neenstetten.
Bild: Horst Hörger

Neu-Ulm lässt dem FC Neenstetten zu Hause nicht den Hauch einer Chance. Für die Gäste hätte es noch schlimmer kommen können

Der TSV Neu-Ulm fegte am Samstag den FC Neenstetten förmlich vom eigenen Kunstrasen. Am Ende stand ein für die Gäste noch schmeichelhaftes 8:1 des Tabellenführers der Fußball-Bezirksliga.

Die Partie gegen den abstiegsbedrohten FC Neenstetten geriet sehr schnell zu einer extrem einseitigen Angelegenheit. Die Gäste versuchten, sich tief in der eigenen Hälfte einzuigeln und kamen daher zu fast keinen Spielanteilen. Die einzige Ausnahme blieb die 17. Minute, als Simon Wörz plötzlich mutterseelenalleine vor dem Neu-Ulmer Kasten auftauchte. Er umkurvte Keeper Isaac Amoh, blieb aber trotz klarer Berührung des TSV-Torhüters auf den Beinen und scheiterte dann beim Abschluss an den zurückgeeilten Abwehrspielern.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Neu-Ulmer allerdings auch schon nach Treffern die Nase vorn: Abwehrhüne Moritz Uhl hatte schon nach sechs Minuten eine Ecke des erneut bärenstarken Onur Mutlu zur Führung eingeköpft. Neenstetten versuchte, weiter kompakt zu stehen, schaffte dies aber insbesondere auf den Außenbahnen nicht. Die weiteren Treffer von Onur Mutlu (20.) und Lukas Kögel (28.) – beide nach Casullo-Vorarbeit – waren nur eine Frage der Zeit. Kögel (34.) und der glücklose Christian Bohnacker (36.) hätten das Ergebnis schnell in astronomische Höhen schrauben können, FCN-Keeper Niklas Puschmann hatte aber etwas dagegen. Beim Freistoß von Burak Tastan aus 20 Metern war aber dann auch er machtlos (39.).

Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht. Zunächst hatte es den Anschein, als sollte den Älblern eine Schadensbegrenzung gelingen. Nachdem aber Burak Tastan mit seinen Treffern zwei und drei (66., 71.) die Torflut fortsetzte, war auch dieses Etappenziel für die Gäste dahin. Anil Dikmen (81.) und der eingewechselte Michael Merk (88.) bauten für die Hausherren weiter aus. Fritz Teumer gelang auf der Gegenseite gegen jetzt nachlässige Kreisstädter noch ein kleiner kosmetischer Eingriff (89.).

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