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Regionalliga Südwest

09.05.2019

Thomas Rathgeber und Alper Bagceci verlassen die Ulmer Spatzen

Alper Bagceci, Luigi Campagna und Thomas Rathgeber (von rechts) werden die Spatzen verlassen. Marcel Schmidts Vertrag läuft bis Ende Juni dieses Jahres. Ob er bleiben wird, ist noch nicht bekannt.

Die beiden Routiniers Thomas Rathgeber und Alper Bagceci werden am Samstag im Donaustadion vor dem Spiel gegen Entracht Stadtallendorf verabschiedet.

Neigt sich eine Fußball-Saison dem Ende entgegen ist es ein alt bekanntes Phänomen, dass das Interesse an sportlichen Themen stark zurückgeht und die Spekulationen beginnen. Wer geht? Wer kommt? Wer verlängert seinen Vertrag? Ulms Regionalliga-Trainer Holger Bachthaler kennt das Prozedere. Eigentlich stehen noch drei Spiele für die Ulmer in dieser Saison an – zwei Ligapartien und das Finale im WFV-Pokal – doch in der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Ligaspiel gegen Stadtallendorf (Samstag, 14 Uhr in Ulms) ging es fast ausschließlich um Personalien.

Auch interessant: Die Uhrzeit des WFV-Pokalfinales steht fest.

In Sachen Neuzugänge hielt sich Bachthaler noch bedeckt. Bislang seien zwei Spieler fix, die in der kommenden Saison an die Donau wechseln werden. Wer die beiden sind, gab der Spatzen-Trainer aus Rücksicht auf deren aktuelle Teams allerdings nicht preis. So rückte dann doch die Partie gegen Eintracht Stadtallendorf in den Fokus. Denn die Begegnung markiert das letzte Heimspiel der Ulmer in dieser Saison – und das ist traditionell der Termin für Verabschiedungen. Bei sechs Spielern steht aktuell fest, dass sie nach dieser Spielzeit gehen werden: Marcel Schmitt, David Kammerbauer, Luigi Campagna, Tino Bradara und, das gab Bachthaler am Donnerstag bekannt, auch die beiden Routiniers Thomas Rathgeber und Alper Bagceci. Beide spielten in dieser Saison kaum eine Rolle, ein Abschied hatte sich schon vor längerem angedeutet. Sie spielten schon in der Ulmer Jugend zusammen, schafften dann den Sprung zum Profi (Rathgeber packte es sogar bis in die Bundesliga) und kehrten dann wieder zu den Spatzen zurück.

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SSV Ulm trifft am Wochenende auf Eintracht Stadtallendorf

Dass sie zuletzt nur wenig Einsatzzeit bekommen hatten, stand exemplarisch für den Wandel beim SSV Ulm 1846 Fußball, dessen Plan es ist, junge Spieler zu entwickeln und so eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Da passten Rathgeber (34) und Bagceci (35) nicht mehr ins Konzept. Anders als Tino Bradara, den 21-Jährigen hätten die Ulmer gerne gehalten, doch „er hat keine sportliche Zukunft bei uns gesehen“, sagte Holger Bachthaler über den Außenverteidiger. Spielen wird Bradara am Samstag allerdings nicht. Er ist verletzt. Auch David Braig, Aron Viventi und die Langzeitverletzten Johannes Reichert, Michael Schindele und Christian Ortag werden nicht auf dem Platz stehen können.

Vor und nach dem Heimspiel am Samstag können sich Interessierte im Fanshop hinter dem Block I Karten für das WFV-Finale in Stuttgart kaufen. Außerdem gibt es an den Kiosken hinter dem Block I nach dem Spiel 250 Liter Freibier.

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