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Fußball

27.05.2015

Tiefenbacher Doublechance

Ein Trainer in bester Laune: Christoph Schregle kann mit dem SV Tiefenbach in dieser Saison zwei Titel holen.
Bild: Horst Hörger

Am Donnerstag steigt zunächst das Pokalfinale, aber es gehr noch um viel mehr in dieser Saison

Tiefenbach Der SV Tiefenbach kann in dieser Saison das Double gewinnen. Der Kreisligist A spielt am Donnerstag um 18.30 Uhr im Finale des Bezirkspokals im Neu-Ulmer Stadion gegen den FC Blaubeuren, den Meister der Kreisliga B Alb. Auch im Kampf um die Meisterschaft hat die Mannschaft von Christoph Schregle noch alle Chancen. Wegen der Doppelbelastung macht sich der Trainer überhaupt keine Sorgen: „Wir hatten in dieser Saison viele englische Wochen und sind das gewohnt. Der Pokal ist eine tolle Sache und die Jungs sind auf beide Ziele fokussiert.“

Das leichter zu erreichende ist der Pokalsieg, nach der Papierform ist der A-Kreisligist sogar leicht favorisiert. Doch diese Einschätzung will Schregle so nicht stehen lassen: „ Blaubeuren könnte vom Potenzial her mindestens eine Klasse höher spielen.“ Beeindruckend ist vor allem die Offensivkraft der Mannschaft vom Blautopf, die in ihren bisherigen 28 Saisonspielen 163 Tore und damit fast sechs im Schnitt erzielt hat. Hinten steht der FC Blaubeuren zudem sicher und hat in der gesamten Spielzeit nur 18 Gegentreffer zugelassen.

Trotzdem hat es der SV Tiefenbach im Pokal selber in der Hand, im Titelkampf der Kreisliga A Iller braucht er fremde Hilfe. Zwei Spieltage vor Rundenschluss führt Türkspor Neu-Ulm mit zwei Punkten Vorsprung die Tabelle an, aber auf den Primus wartet am kommenden Sonntag (15 Uhr) beim FV Weißenhorn eine ganz schwere Aufgabe. Dann kommt es auch zum Wiedersehen von Türkspor-Stürmer Tolga Ciftci mit den ehemaligen Weißenhorner Teamkollegen und in der Fuggerstadt hat man das Spiel unter das Motto gestellt: Wir machen den Meister. Wenn sie dieses Vorhaben tatsächlich in die Tat umsetzen, dann dürften sich die Weißenhorner Spieler wohl über eine flüssige Belohnung im Form von einer oder mehreren Kisten Bier aus Tiefenbach freuen. Schregle verspricht: „Wir würden uns nicht lumpen lassen.“

Aber natürlich muss Tiefenbach zudem im Saisonendspurt die eigenen Aufgaben in Gerlenhofen und gegen den SV Beuren lösen, wenn es zum direkten Aufstieg reichen soll. Der Trainer und die Mannschaft stellen sich eher auf die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga ein. „Das wäre für uns auch ein Riesenerfolg“, stellt Schregle fest: „Ich traue den Jungs durchaus zu, dass sie es über die Relegation packen.“ Der Sieg im Bezirkspokal würde da für moralischen Rückenwind sorgen.

Pit Meier

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