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Regionalliga Südwest

11.03.2021

Timo Wenzel geht zum Spatzen-Konkurrenten FC Homburg

Foto: Horst Hörger (Archiv)

Plus Der gebürtige Ulmer und Ex-VfB Stuttgart-Profi Timo Wenzel kehrt ins Saarland zurück. Dort wartet eine große Aufgabe auf ihn.

Die großen Fünf der Regionalliga Südwest sind in dieser Saison der SC Freiburg II, die Kickers Offenbach, Steinbach Haiger, der SSV Ulm 1846 Fußball und der SV Elversberg. In der Reihenfolge stehen sie aktuell auch in der Tabelle. Würde man den Maßstab der vergangenen Jahre anlegen, müsste man die Freiburger eigentlich mit den Homburgern austauschen, aber die hängen in dieser Spielzeit etwas durch. Deshalb hat er kürzlich auch den bisherigen Trainer Matthias Mink freigestellt. Seit dieser Woche ist klar, wer sein Nachfolger wird: Der gebürtige Ulmer und Ex-Profi des VfB Stuttgart, Timo Wenzel, übernimmt den Posten.

Der 43-Jährige war seit Juli vereinslos, davor war er im November vom bayerischen Regionalligisten FC Schweinfurt freigestellt worden, sein Vertrag lief aber noch einige Monate weiter. „Seit Juli habe ich keinen Verein. Es waren zwar einige Anfragen da, aber da hat mir nichts wirklich zugesagt“, sagte er im September gegenüber unserer Zeitung. Damals leitete er eine Trainingseinheit des Kreisligisten FKV Neu-Ulm. Dessen ehemaliger Sportdirektor Bozidar Mamuza, der Wenzel noch aus der Schulzeit in Nersingen kennt, hatte die Aktion organisiert.

Sechs Südwest-Regionalligisten beantragen die Lizenz für die 3. Liga

Homburg hat ihm schließlich zugesagt, das belegt zum einen seine Vertragsunterschrift und zum anderen eine Pressemitteilung des FCH, in der Wenzel sagt: „Der FC Homburg war immer ein attraktiver Verein, auch als Spieler schon. Daher habe ich nicht lange überlegen müssen, um wieder ins Saarland zurückzukehren.“ Beim saarländischen Nachbarn SV Elversberg war Wenzel einst als Spieler aktiv. Homburg hatte sich nach eigenen Angaben schon länger mit ihm befasst, anstatt als Trainer war er zuletzt aber als Sportdirektor im Gespräch. Sein Debüt feiert er am Samstag gegen Pirmasens.

Trotz der aktuellen Talfahrt hat Homburg laut Die Rheinpfalz die Lizenz für die 3. Liga beantragt – wie die Top Fünf auch. Das berichten zumindest die beiden Nachrichtenseiten Reviersport und Liga3-online. 28 Regionalligisten aus den fünf Viertliga-Staffeln haben sich laut DFB für die 3. Liga beworben. Damit ist der Rahmen für den Aufstiegskampf in der vierten Liga nicht nur sportlich, sondern praktisch auch bürokratisch festgelegt.

Regionalliga-Südwest: SSV Ulm 1846 Fußball trifft auf Mainz II

Die Ulmer Spatzen haben wie berichtet fristgerecht zum 1. März die Lizenz für die dritthöchste deutsche Spielklasse beantragt – wohlwissend, dass sie zumindest in einem Punkt bangen müssen, ob der Antrag vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) genehmigt wird: Das Donaustadion ist nicht drittligatauglich. Es fehlt eine Rasenheizung, die vom DFB zwingend gefordert wird und einige Sicherheitsaspekte müssten auch überarbeitet werden.

Darüber müssen sich die Ulmer aber noch keine Gedanken machen, denn erst mal kommt im April eine Nachricht des DFB, ob die Spatzen grundsätzlich für die 3. Liga geeignet wären und eine endgültige Entscheidung fällt im Juni. „Ein Schritt nach dem anderen“, sagt deshalb auch Ulms Sportlicher Leiter Stephan Baierl. Einer dieser Schritte ist zunächst das Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 II am Samstag (14 Uhr). Das Hinspiel Ende September ging mit einem aus Ulmer Sicht enttäuschenden 1:1 aus.

(mit sohu)

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