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Basketball

23.01.2019

Ulmer Basketballer machen im Eurocup den Abflug

Sieht ein bisschen nach Ballett aus, ist aber Basketball. Der Ulmer Ismet Akpinar (weißes Trikot) gegen den Russen Vitaly Fridzon.
Bild: Yuliya Serkova

Aus von Ratiopharm Ulm ist nach der Niederlage in Russland besiegelt. Der neue Mann feiert seinen Einstand erst am Samstag

Bereits nach vier von sechs Spielen steht fest, dass die beiden Bundesligamannschaften in der Zwischenrundengruppe F des Basketball-Eurocups sich aus dem Wettbewerb verabschieden. Am Dienstag schenkte Frankfurt die Partie im französischen Lyon mit 52:75 mehr oder weniger ab, Ratiopharm Ulm ist nach der 76:88-Niederlage im südrussischen Krasnodar am Mittwoch ebenfalls raus.

Schwierige Personalsituation bei Ratiopharm Ulm

Was angesichts der Ulmer Personalsituation kaum verwundert. Neben den verletzten Patrick Miller, Isaac Fotu und Katin Reinhardt musste auch David Krämer wegen Magen-Darm-Beschwerden passen. Unter diesen Umständen verkaufte sich der Bundesligist anfänglich ganz gut. Wie schon im Hinspiel vor einer Woche hatten die Ulmer zwar Schwierigkeiten am Brett und überließen Krasnodar allein im ersten Viertel sechs Offensivrebounds. Trotz der vielen zweiten Chancen mussten sich die Russen aber mit einem 26:24-Vorsprung nach diesem Abschnitt begnügen. Ihr Reboundproblem bekamen die Ulmer dann zwar besser in den Griff, zur großen Pause führte trotzdem Krasnodar dank eines 11:0-Laufs zum Ende des zweiten Viertels und einer tollen Dreierquote von zehn Treffern bei 14 Versuchen klar mit 52:38. Auf sechs Punkte kam der Bundesligist im dritten Viertel noch mal ran (55:49), aber eine wirkliche Chance auf den Sieg und den Verbleib im Eurocup bekam Ulm nicht mehr.

Nicht mehr wirklich überraschend hat Ratiopharm Ulm inzwischen die Verpflichtung von Ra‘Shad James zunächst bis zum Ende dieser Saison auch offiziell bestätigt. Der 1,88 Meter große Amerikaner kommt vom Bundesliga-Konkurrenten Bonn, seinen Einstand wird er am kommenden Samstag an seinem 29. Geburtstag im Spiel beim Mitteldeutschen BC feiern. Der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath freut sich über die Zusage des Spielers, der in Bonn alles andere als unumstritten war: „Ra‘Shad kann uns mit seinen Fähigkeiten als Scorer aber auch als sehr guter Verteidiger helfen.“

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