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DFB-Pokal

23.12.2020

Ulmer Pokal-Aus gegen Schalke: Das sind die Reaktionen zum Spiel

Ulms Lennart Stoll ist sichtlich enttäuscht über die 1:3-Niederlage im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04. Trotzdem gab es Lob für ihn und sein Team.
Bild: Guido Kirchner, dpa

Die Ulmer Spatzen sind aus dem DFB-Pokal ausgeschieden - doch das mit Anstand und einer guten Leistung. Darin sind sich viele einig.

Mit 1:3 hat der SSV Ulm 1846 Fußball am Dienstagabend in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den FC Schalke 04 verloren. Dennoch gab es für den Regionalligisten viel Lob im Netz und auch von seinem Trainer Holger Bachthaler. Das sind die Reaktionen auf die Niederlage der Ulmer Spatzen.

Ulms Trainer Holger Bachthaler (bei Sky): "Die Leistung, die die Mannschaft heute über 90 Minuten abgeliefert hat, verdient Respekt. Es ist natürlich schade, wie der Spielverlauf zustande gekommen ist - das hat uns schon getroffen. Aber nochmal: Die Leistung war gut und von daher sind wir stolz und zufrieden, aber auch etwas enttäuscht, weil wir einen riesigen Aufwand betrieben haben. Gerade in der ersten Halbzeit waren wir die aktivere und spielbestimmende Mannschaft."

Schalkes Trainer Huub Stevens (bei Sky): "Wir sind eine Runde weiter, und das ist das Wichtigste."

Schalke-Angreifer und Spieler des Tages Benito Raman (bei Sky): "Es war nur wichtig für uns, das Jahr mit einem Sieg zu beenden - egal, ob der Gegner in einer anderen Liga spielt."

Pressestimmen zum Schalker Sieg im DFB-Pokal gegen den SSV Ulm 1846 Fußball

WAZ: "Ein Klassenunterschied zwischen beiden Teams war nicht zu erkennen, der Außenseiter hatte sogar mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse, erarbeitete sich zudem fünf Ecken und drei Freistöße in Strafraumnähe. Doch ihre Abschlüsse waren zu ungefährlich."

Bild.de: "Ein Klassenunterschied ist über die komplette erste Hälfte nicht zu sehen – der Viertligist ist besser! Erst nach dem 2:0 kommen die Schalker etwas aus dem Krampf-Modus."

Sport1.de: "In der ersten Hälfte war - außer beim Treffer von Serdar - nicht spürbar, dass zwischen den beiden Mannschaften drei Klassen Unterschied lagen. Ulm hatte auf Schalke in der ersten Hälfte sogar mehr Spielanteile als die Knappen und kam in der Anfangsphase über Nicolas Jann aus spitzem Winkel zu einer guten Chance (14.). "

Kicker.de: "Der Regionalligist versteckte sich von Beginn an nicht und startete engagiert in die Partie. Die Ulmer zeigten sich spielfreudig und ballsicher, während Schalke sichtbare Probleme hatte, Kontrolle über das Spiel zu erlangen."

Reviersport: "Der vermeintliche Underdog aus Ulm begann äußerst forsch und sorgte mit aggressivem Pressing für massive Schwierigkeiten im Schalker Spielaufbau. (...) Zwischen dem Bundes- und Regionalligisten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Ulm präsentierte sich total fokussiert. Bei Schalke wirkten die Spieler teilweise verunsichert, leisteten sich viele Pass-Fehler."  (gioe, dpa)

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