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WFV-Pokal

25.05.2019

Ulmer Spatzen gewinnen den WFV-Pokal gegen Essingen

Siegerehrung im strömenden Regen: der SSV Ulm 1846 Fußball hat den WFV-Pokal verteidigt.
Bild: Eibner/Woern

Der SSV Ulm 1846 Fußball hat den WFV-Pokal verteidigt und das Finale gegen den TSV Essingen gewonnen. Jetzt winkt der DFB-Pokal.

Die Geschichte wiederholt sich: Der SSV Ulm 1846 Fußball hat am Samstagnachmittag im Stuttgarter Stadion auf der Waldau den WFV-Pokal verteidigt und darf sich jetzt auf die erste Runde im DFB-Pokal freuen. Mit 2:0 gewann die Mannschaft gegen den Verbandsligisten TSV Essingen und bestätigte damit seine Favoritenrolle. Die Treffer erzielten Ardian Morina und Felix Higl.

Auch interessant: Im Tor der Essinger stand ein Weißenhorner.

Es sei immer der Ulmer Plan, früh im Spiel Druck zu machen und auf Angriff zu spielen, hatte Ulms Trainer Holger Bachthaler unter der Woche gesagt - auch gegen Essingen solles es so laufen. Und es lief so. Mit zügigen Kombinationen ging es in Richtung TSV-Tor. Die gefährlichste Möglichkeit für die Spatzen hatte Ardian Morina mit einem Kopfball (11.), doch sonst blieb es eher ungefährlich, auch wenn das, was die Ulmer zeigten, bis zum Strafraum sehr ansehnlich war. Doch Essingen stand defensiv sehr gut und machte es den Ulmern schwer. Seinen ersten Schuss aufs Tor brachte der Verbandsligist in der 28. Minute, der Schuss von Maximilian Eiselt stellte aber kein Problem für SSV-Torwart David Hundertmark dar.

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Im Übrigen so, wie die Spatzen für ihre Gegner ebenfalls kein größeres Problem darstellten. Essingen spielte leidenschaftlich, hart und war zumindest im Spiel nach hinten auf der Höhe des Geschehens. Im Angriffsspiel gab es klare Defizite, aber, so schien es, gut für eine gefährliche Aktion war der TSV von Trainer Benjamino Molinari allemal. Dennoch ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

SSV Ulm 1846 Fußball gewinnt WFV-Pokalfinale gegen Essingen

Damit konnte Ulm nicht zufrieden sein und offensichtlich waren es die Spatzen auch nicht. Holger Bachthaler schritt offensichtlich geladen in die Kabine und allzu glücklich folgten ihm seine Spieler auch nicht. Immerhin schafften sie es, daraus Konsequenzen zu ziehen. Kurz nach dem Seitenwechsel, es war die 53. Minute, erzielten die Donaustädter das 1:0. Einen Eckball seiner Mannschaft köpfte er freistehend ins Netz. Das ging in Ordnung, denn nach der Pause machte der SSV viel Dampf.

Abgesehen vom Tor bewirkte der aber nicht allzu viel. Nicolas Jann hatte noch eine Schusschance (65.), ansonsten verwalteten die Spatzen die Führung, ohne vor den Essingern Angst haben zu müssen. Die standen in der Verteidigung zwar weiterhin gut, mussten im Verlauf der zweiten Hälfte allerdings mehr investieren. Und das sollte sich rächen.

Lesen Sie auch: Die Ulmer Spatzen haben einen Neuen.

Es entstanden Räume, die die Spatzen in der 80. Minuten eiskalt zum 2:0 ausnutzten. Der eingewechselte Vitalij Lux machte sich nach einem Pass aus dem Mittelfeld auf den Weg in Richtung Essinger Tor. Keeper Jonas Gebauer kam raus, wurde von Lux locker getunnelt und so umspielt - Lux passte schließlich auf Felix Higl, der zur Vorentscheidung traf.

Am Ende konnte es sich Bachthaler sogar erlauben, Alper Bagceci und Thomas Rathgeber noch einzuwechseln, die den SSV verlassen werden. Bagceci ist dank des Erfolgs alleiniger Rekordsieger im WFV-Pokal.

SSV Ulm 1846 Fußball: Hundertmark - Stoll, Schindele, Reichert, Schmidts - Gutjahr, Campagna, Gashi (89. Bagceci), Jann (82. Sapina) - Morina (74. Lux), Higl (89. Rathgeber).

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