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SSV Ulm 1846 Fußball

25.03.2020

Ulmer Spatzen melden Kurzarbeit an

Für die Spatzen-Fans gibt es derzeit keinen Fußball. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, ihren Verein in der aktuellen Lage zu unterstützen.
Bild: Alexander Kaya

Auch der Ulmer Fußball-Regionalligist begibt sich in Kurzarbeit. In einer Stellungnahme äußert sich der Vorstand zur aktuellen Situation - und appelliert an die Sponsoren.

Der Fußball-Regionalligist SSV Ulm 1846 Fußball macht es den Ulmer Basketballern nach und meldet Kurzarbeit an. Das hat der Vorstand um Anton Gugelfuß, Thomas Oelmayer und Alexander Schöllhorn in einer Stellungnahme am Mittwoch bekannt gegeben: "Aktuell ist nicht absehbar, wann wieder ein geregelter Spielbetrieb stattfinden kann. Aus diesem Grund hat sich die Vorstandschaft dazu entschlossen, Kurzarbeit zu beantragen, um die Existenz des Vereins und aller Aktiven, die den Verein tragen, nicht zu gefährden."

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Seit dem 13. März ruht der Ball bei den Ulmern, es wird weder trainiert, geschweige denn gespielt. Die Regionalliga Südwest pausiert mindestens bis zum 20. April, wie und ob es danach mit der Saison weitergehen wird, ist noch unklar. Bis dahin wolle sich der Klub an die Vorgaben der Gesundheitsämter, der Verbände und der Regierung halten. "Die Gesundheit aller Spieler, Trainer und Mitarbeiter, sowie deren Familien und der gesamten Bevölkerung steht an oberster Stelle", schreiben die Vorstandsmitglieder.

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Mitarbeiter des SSV Ulm 1846 Ulm Fußball stimmen Kurzarbeit zu

Für Klubs wie die Spatzen ist die aktuelle Lage schwierig, weil sie von Sponsoren abhängig sind, deren Geld wiederum an Verpflichtungen geknüpft ist. Eine der wichtigsten ist der geregelte Spielbetrieb mit den Werbeflächen und Werbedurchsagen im Donaustadion. Dazu schreibt der Vorstand: "Wir hoffen inständig, dass auch unsere Sponsoren trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage zum Verein stehen und ihr Engagement nach Möglichkeit in der neuen Saison fortführen." Für Dauerkarteninhaber überlegen die Vereinschefs, Ticketgutscheine für die kommende Saison zu erstatten - falls die aktuelle Spielzeit abgesagt würde.

Der Kurzarbeit haben ausnahmslos alle von der Regelung betroffenen Angestellten zugestimmt. Aus dem Nachwuchsbereich gebe es Signale, "dass Mitarbeiter, die nicht von der Kurzarbeiterregelung erfasst werden, bereit sind, sogar auf ihre gesamte Vergütung zu verzichten". Der Vorstand kündigte an, in den nächsten Tagen eine Möglichkeit zu präsentieren, wie Fans den Verein in der jetzigen Phase unterstützen können.

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