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Regionalliga Südwest

16.05.2019

Ulmer Spatzen wollen mit "gutem Gefühl" aus dem letzten Saisonspiel kommen

Michael heilig (links) war erst in der vergangenen Woche mit dem FC Memmingen beim FVI zu Gast. Jetzt wechselt er zu den Ulmer Spatzen.
Bild: Horst Hörger

In der Regionalliga-Südwest stehen die Ulmer Spatzen vor ihrem letzten Saisonspiel. So ist die Lage in der vierten Liga.

Zwei neue sind schon fix, so hieß es beim SSV Ulm 1846 Fußball noch in der vergangenen Woche. Wer die beiden ominösen Kicker allerdings sind, wollten die Verantwortlichen nicht verraten. Bis jetzt, Spatzen-Trainer Holger Bachthaler hat am Donnerstag bekannt gegeben, um wen es sich handelt. Neuzugang Nummer eins ist Alessandro Abruscia. Der 28-Jährige offensive Mittelfeldmann kommt vom Drittligisten 1860 München an die Donau. Er spielte lange Zeit bei den Stuttgarter Kickers und ist den Ulmer deshalb bestens vertraut. Abruscias Vertrag in Ulm läuft bis Ende Juni 2021. Der zweite Neue ist Michael Heilig vom FC Memmingen. Trotz seiner erst 20 Jahre hat er sich in der Defensive der Allgäuer einen Stammplatz erarbeitet. Bei den Ulmern unterschrieb er bis 2022. „Ein spielstarker Abwehrspieler“ sei er, sagte Bachthaler über ihn.

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Nach den sechs Abgängen, die am vergangenen Samstag vom Heimpublikum vor der Partie gegen Stadtallendorf verabschiedet wurden, sind die beiden Transfers der nächste Ulmer Schritt in der Kaderplanung für die kommende Saison in der Regionalliga Südwest. Die aktuelle Spielzeit findet für die Ulmer am Samstag (14 Uhr) beim TSV Steinbach Haiger ihr Ende. Für beide Teams geht es eigentlich um nichts mehr, doch die Spatzen haben noch das wichtige Finale im WFV-Pokal vor der Brust. Deshalb soll die Partie in Steinbach laut Bachthaler vor allem dazu dienen, „ein gutes Gefühl für die letzte Woche zu bekommen.“ Und das klappt am besten mit einem Sieg. Personaltechnisch sieht es dafür nicht so gut aus, acht Spieler fehlen verletzt oder krankheitsbedingt: Johannes Reichert, David Braig, Tino Bradara, David Kammerbauer, Marcel Schmitt, Steffen Kienle, Felix Nierichlo und Aron Viventi.

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Ulmer Spatzen treffen im letzten Saisonspiel auf Steinbach Haiger

Ähnlich wie für Ulm und Steinbach geht es für die meisten Teams der Regionalliga Südwest um nichts mehr. Waldhof Mannheim steht schon lange als Meister und damit sicherer Aufsteiger fest, Hessen Dreieich, Eintracht Stadtallendorf und der VfB Stuttgart II sind sicher abgestiegen. Wormatia Worms könnte punktetechnisch zwar noch mit dem FSV Mainz 05 II auf dem 14. Platz gleichziehen, hat aber ein wesentlich schlechteres Torverhältnis – weil Aalen aus der 3. Liga absteigen wird, dürfte Worms somit schon jetzt als vierter Absteiger feststehen. Spannend wird es nur für die Mainzer, die ihr Schicksal aber nicht selbst in der Hand haben. Sollte in der 3. Liga auch noch Sonnenhof Großaspach absteigen, wäre der FSV das fünfte Regionalliga-Team, das eine Klasse tiefer muss.

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Sicher ist bislang, dass der FC Gießen und Rot-Weiß Koblenz in der kommenden Saison als Aufsteiger in der Regionalliga spielen werden. Entweder die Stuttgarter Kickers oder der Bahlinger SC aus der Oberliga Baden-Württemberg werden sich dazugesellen. (gioe)

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