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Basketball

28.03.2021

Ulms vierte Niederlage in Folge: Zu wenig Intensität

Ulms Thomas Klepeisz störte sich am Einsatz seines Teams bei der Niederlage gegen Brose Bamberg.
Foto: Horst Hörger (Archiv)

Trotz einer Elf-Punkte-Führung schenkt Ratiopharm Ulm die Partie gegen Bamberg her. Es fehlt ein Spieler, der sich dagegen wehrt.

In der laufenden Bundesliga-Saison hat sich schon einige Male ein Muster der Ulmer Basketballer offenbart und das hat sich auch am Samstag im Verfolgerduell gegen Brose Bamberg wieder gezeigt. Ratiopharm Ulm spielte eine gute erste Hälfte, kam dann aber schlecht aus der Halbzeitpause und schenkte das Spiel her. Deutlich mit 74:88 verloren sie – obwohl sie im zweiten Viertel zwischenzeitlich schon zweistellig geführt hatten.

Besser ins Spiel waren zunächst die Bamberger Gastgeber gekommen, in der Anfangsphase lief noch nicht allzu viel zusammen für das Team von Jaka Lakovic. Das änderte sich aber mit fortschreitender Spielzeit und nachdem sich Ulm im ersten Viertel herangesaugt hatte an seinen Gegner, übernahm die Mannschaft im zweiten Viertel mithilfe wichtiger Dreier von Andreas Obst und Per Günther das Ruder und erzielte nach rund 15 Minuten Spielzeit die Elf-Punkte-Führung zum 31:20. Soweit so gut, doch noch vor der Pause gab Ulm den Vorsprung wieder her und ließ Bamberg zur Pause mit 36:38 wieder bedrohlich nahekommen. „Wir haben wieder ganz gut gespielt in der ersten Halbzeit, aber schon am Ende der Halbzeit einen kleinen Run kassiert“, sagte Ulms Thomas Klepeisz im Interview mit Magentasport. „Und so sind sie auch zur zweiten Halbzeit rausgekommen – wir haben das nicht geschafft, so intensiv rauszukommen.“

Basketball-Bundesliga: Bamberg schlägt Ratiopharm Ulm

Dieses intensive Rauskommen mündete in zwei starken Bamberger Vierteln (24:19 und 28:17), denen die Ulmer wenig entgegenzusetzen hatten. Schon zu Beginn des dritten Viertels zogen die Gastgeber mit einem 8:0-Lauf davon und dem hatte Lakovic’ Team weder in der Offensive, noch in der Defensive etwas entgegenzusetzen. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass mit Cameron Clark (zwölf Punkte), Aric Holman, Per Günther und John Petrucelli (je zehn) vier Spieler zweistellig punkteten. Ein Basketballer, der vorangeht und sich gegen die Niederlage stemmt, hat ihnen in der Partie gefehlt. Dylan Osetkowski, der die Rolle zu Beginn der Saison ausgefüllt hatte, ist immer seltener ein wichtiger Faktor. Mit acht Rebounds war er gegen Bamberg in der Kategorie zwar wieder stark, sieben Punkte sind für seine Qualität aber zu wenig.

Auf seiten der Ulmer Gegner gab es diese Leader: Devon Hall (25 Punkte) und Chase Fieler (19) machten ein starkes Spiel. Tyler Larson steuerte außerdem sieben Vorlagen bei – auch da konnte Ulm nicht mithalten. Für die Mannschaft war es die vierte Niederlage in Folge, für Verfolger Bamberg der fünfte Sieg nacheinander.

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