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Kreisliga-Topspiel

28.08.2017

Vöhringen nur leicht voraus

Der Bellenberger Sven Jäger lässt hier den Vöhringer Pezhman Chalambari ungehindert zum Kopfball kommen. Am Ende siegte der SCV 3:2.
Bild: Ilse Riedel

Der SCV gewinnt das Derby beim FV Bellenberg.

Im Nachbarschaftsderby der Fußball-Kreisliga B Iller zwischen dem FV Bellenberg und Absteiger SC Vöhringen entführten die Gäste mit einem 3:2-Erfolg alle drei Zähler, behalten damit ihre weiße Weste und grüßen nach dem zweiten Spieltag von der Tabellenspitze.

Insgesamt gesehen wäre eine Punkteteilung in dem über weite Strecken recht blutleeren Derby ein gerechtes Ergebnis gewesen. Die Vöhringer bewiesen in den Schlussminuten zwar große Moral und Kampfeskraft, indem sie die Partie innerhalb von zwei Minuten zu ihren Gunsten drehten, verdient war es allerdings nicht. Zumal der Siegtreffer durch Robin Seeberger unter großer Mithilfe von Bellenbergs Torhüter Dominic Nitsche zustande kam (83.).

Die Gäste waren von Beginn besser im Spiel. Lohn der Bemühungen war der Führungstreffer in der 16. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter – Steffen Kästle hatte Pezhman Chalambari von den Beinen geholt – von Christian Sassanelli. Danach kamen die Einheimischen besser in die Partie. Julian Rica schloss in der 28. Minute einen Angriff über die linke Seite mustergültig zum Ausgleich ab. Sonst passierte im ersten Durchgang weder hüben noch drüben viel Aufregendes. Nur Vöhringens Maximilian Mahler setzte seinen Distanzschuss knapp neben das FVB-Gehäuse (30.).

Der zweite Durchgang war von Anfang an ausgeglichener. Trotzdem hatte der Absteiger durch Sassanelli wieder die erste Möglichkeit (48.). Nach exakt einer Stunde meldetet sich die Heimelf mit einer verunglückten Flanke von Thomas Jasik, die am Pfosten landete, wieder zu Wort. Dies schien wie ein Weckruf zu sein, denn zwei Minuten später markierte Simon Wohlfahrt den 2:1-Führungstreffer für seine Farben. Lange Zeit schien es so, als hätten die Gäste dem nichts mehr entgegenzusetzen. Dieser Eindruck bestätigte sich aber nur bis zur 81. Minute, als das 2:2 durch Mehmet Öztürk fiel. In der 83. Minute brachte Nitsche mit seinem kapitalen Bock seine Mannschaft um den einen Zähler, der hochverdient gewesen wäre, als er einen Rückpass von Dusan Stojanovic leichtfertig an Sassanelli vertändelte, dieser sofort zu Seeberger passte und der letztlich zum viel umjubelten Siegtreffer einschoss.

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