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Württembergliga

16.01.2015

Vöhringer Optimismus hat Grenzen

Nach seiner Knieverletzung steht Tobias Hermann den Vöhringern vorerst nicht zur Verfügung.
Bild: Roland Furthmair

SCV tritt personell geschwächt gegen den TSV Zizishausen an. Der Trainer hofft auf einen Nachwuchsmann.

Von Roland Furthmair

Zum verspäteten Rückrundenstart empfangen die Vöhringer Handballer heute um 19.30 Uhr den zu Saisonbeginn als Meisterschaftsfavorit heiß gehandelten TSV Zizishausen. Mittlerweile fehlen der Mannschaft des Spielertrainer-Gespanns Jens Czechitzky/Georgis Chatzigietim aber bereits sieben Punkte auf den souveränen Tabellenführer Wolfschlugen. Was den Württembergliga-Konkurrenten TV Gerhausen und TSV Blaustein mit ihren Siegen gegen Zizishausen schon gelang, wäre für die gastgebenden Vöhringer Handballer ein vielversprechender Auftakt.

SCV-Trainer Vasile Stanciu warnt jedoch vor all zu viel Optimismus: „Wir haben seit vier Wochen kein Punktspiel bestritten, einige Spieler waren zuletzt krank und sind nur bedingt einsatzfähig.“ Ein Testspiel fürs spielfreie vergangene Wochenende wurde kurzfristig vom Gegner abgesagt, so blieben nur Trainingseinheiten, um taktische Varianten zu testen.

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Sicher fehlen werden Rechtsaußen Kevin Jähn (berufsbedingt) und Linksaußen Tobias Hermann nach schwerer Knieverletzung: „Aber unsere erste Acht ist stark genug, um längeren Einsatzzeiten standzuhalten“, weiß Stanciu um die Qualität seines Kaders. Notfalls werden junge Spieler aus der Reserve im Kader auftauchen, wobei Stanciu berechtigte Hoffnungen hat, dass sich der ehemalige SCV-Jugendliche Matthias Stetter fürs heutige Spiel noch gesund meldet, „denn in der Abwehr ist der 20-Jährige eine wichtige Stütze für uns“, sagt der Trainer. Gerade im Abwehrbereich waren zuletzt diverse Schwankungen oftmals spielentscheidend.

Im Hinspiel in Zizishausen waren die Vöhringer lange auf Augenhöhe, ehe sich die Gastgeber im Endspurt noch beide Punkte sicherten. Routinier Sandro Jooß hält eine Revanche heute für durchaus möglich: „Vor zwei Jahren hatten wir fast die gleiche Situation. Im ersten Spiel des neuen Jahres standen die weit oben und wir eher unten. Dennoch haben wir mit einem Überraschungssieg beide Punkte geholt, warum soll das nicht wieder funktionieren?“ 

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