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Schießen

23.11.2017

Volle Konzentration auf den Heimwettkampf

Hannah Steffen hat in der Bundesliga bisher fünf von sechs Duellen gewonnen und war damit maßgeblich beteiligt am starken Abschneiden von Aufsteiger Pfeil Vöhringen.
Bild: Peter Lamprecht

Vöhringen kann an eigenen Ständen den Platz unter den Top-Vier festigen. Warum der so wichtig ist

Am vierten Bundesligawochenende haben die Luftgewehrschützen des SV Pfeil Vöhringen Heimrecht. Der Aufsteiger bestreitet am kommenden Samstag eines von drei Duellen, die in der Mehrzweckhalle Illerberg/Thal ausgetragen werden. Zum Auftakt trifft der Tabellenelfte SSVG Brigachtal um 16 Uhr auf Spitzenreiter SV Germania Prittlbach mit der momentan viertbesten Schützin der Südgruppe, Isabella Straub. Anschließend misst sich das Vöhringer Team, als Bundesliga-Neuling überraschend Tabellendritter, mit dem Fünften, SSG Dynamit Fürth (17.30 Uhr) und schließlich bekommt es Schlusslicht SSV Kronau mit der achtplatzierten SG Coburg zu tun (19 Uhr).

Am Samstag bekommen die Zuschauer nicht nur die starken Pfeil-Schützen zu sehen, angeführt vom Russen Sergei Kamenskij, der unter anderem bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Silber holte und dieses Jahr mit Russland Mannschafts-Europameister wurde, sondern weitere Weltklasse-Schützen. Beim Gegner, dem mehrfachen deutschen Meister SSG Dynamit Fürth, stehen mit der Italienerin Elania Nardelli, unter anderem Studenten-Vizeweltmeisterin 2014 mit dem Luftgewehr und dem Kleinkaliber, und mit der zwölffachen Weltmeisterin Sonja Pfeilschifter zwei Spitzenkönnerinnen ganz oben auf der Setzliste ihres Vereins.

Die Vöhringer, die zuletzt in Saltendorf jeweils mit 3:2 Punkten gegen den SV Buch und die SG Coburg gewannen, wobei sie gegen die Mannschaft aus Oberfranken mit 1972 Ringen einen neuen Vereinsrekord aufstellten, werden in folgender Aufstellung antreten: Sergei Kamenskij (Bestleistung 400 Ringe), Hannah Steffen (398), die in der laufenden Saison mit einem Schnitt von 394,50 Ringen fünf von sechs Duellen gewann, Michaela Kögel (399), Florian Krumm (399) und Daniel Schamel (398). Da nur ein Ausländer eingesetzt werden darf, muss der Ukrainer Oleh Tsarkov (399) pausieren.

Die erwarteten 300 Zuschauer dürfen sich auf spannende Duelle freuen. In der Regel gehen diese ganz knapp aus, bei einem Unentschieden gibt es ein Stechen.

Für die Vöhringer hat der Wettkampf gegen Fürth hohen Stellenwert. Zum einen ist es in dieser Saison der einzige Heimwettkampf, zum anderen kann die Mannschaft an eigenen Ständen ihren Platz unter den Top-Vier der Südgruppe sichern, die nach der regulären Saison mit den Topklubs aus dem Norden um die deutsche Meisterschaft kämpfen. Fürth liegt zwei Punkte hinter Vöhringen und könnte auf Distanz gehalten werden. (kümm)

ist bereits um 11.30 Uhr. Von 13 bis 15 Uhr trainieren die Mannschaften, 25 Minuten vor dem Wettkampf marschieren sie ein.

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