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Corona-Hotspots: Andere Bundesländer verhängen Beherbergungsverbot für Münchner und Würzburger

08.07.2010

WM-Schau auf dem "Göttersee"

Gregor Hauffe, Max Reinelt (von links) und ihre Kameraden im Deutschlandachter gelten auch am Wochenende auf dem Rotsee als große Favoriten. Foto: hjk
Bild: hjk

Ulm Der dritte und letzte World-Cup der Saison geht von heute an traditionell auf dem Luzerner Rotsee über die Bühne. Knapp vier Monate vor der Weltmeisterschaft in Neuseeland nutzten die weltbesten Ruderer die letzte Gelegenheit zum Kräftemessen. 900 Athleten aus 50 Nationen kommen in die Zentralschweiz, das sind so viele wie noch nie. Unter ihnen versucht das Ulmer Trio mit Kerstin Hartmann, Max Reinelt und Urs Käufer, der WM-Teilnahme einen entscheidenden Schritt näher zu kommen.

Das im Nordwesten an die Luzerner City grenzende Naturbecken gilt als Ruder-Mekka, als Göttersee und als fairste Rennstrecke der Welt. Wer es dorthin geschafft hat, gehört zu den Besten. Max Reinelt hat heute seine Rotsee-Premiere und er freut sich darauf. Der bisherige Saisonverlauf hätte für den Deutschlandachter schließlich nicht besser sein können. Beim World-Cup in München siegte das Flaggschiff unangefochten und ebenfalls ohne Schwäche präsentierte sich die von Ralf Holtmeyer betreute Crew bei der Traditionsregatta im britischen Henley. Dort bissen sich Olympiasieger Kanada und Neuseeland die Zähne an den Deutschen aus. Der Deutschlandachter gilt also auch auf dem Rotsee als großer Favorit.

Mit 14 Booten bekommen es Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig (Krefeld) zu tun. Bis auf Vizeweltmeister Rumänien ist alles am Start, was im Frauenrudern Rang und Namen hat. Für die Ulmerin und Marlene Sinnig stehen nach den World-Cups in Bled und München zwei vierte Plätze zu Buche und nun starten sie den nächsten Angriff auf einen Medaillenplatz.

Nicht gerade wunschgemäß verlief die bisherige Saison für Urs Käufer. Zuletzt wurde es in München lediglich der siebte Platz im Vierer und der reicht nicht für ein WM-Ticket. Trainer und Aktive verständigten sich deshalb auf eine Umbesetzung. Man nahm Schlagmann Florian Eichner aus dem Boot und ersetzte ihn durch Filip Adamski (Mannheim), Käufers gewohnten Partner. Jochen Urban (Krefeld) und Rene Bertram (Magdeburg) rudern wie in München im Bug des Vierers.

Eine Steigerung des Quartetts wird nötig sein, denn unter den 23 gemeldeten Booten sind alle Finalisten der letzten Weltmeisterschaft, dazu kommen die starken Vierer aus den USA und Neuseeland. (hjk)

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