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Bezirksliga-Topspiel

29.03.2015

Wenig Schüsse, wenig Chancen

In dieser Szene zog der Neu-Ulmer Ali Kanik (rechts) ungestört vom Neenstetter Julian Elze ab, hatte aber mit seinem Schuss keinen Erfolg. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten im Bezirksliga-Spitzenspiel mit 1:1.
Bild: Horst Hörger

Der TSV Neu-Ulm spielt gegen den FC Neenstetten remis und rückt doch weiter vor.

Von Michael Schuster

Das Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga zwischen dem TSV Neu-Ulm und dem FC Neenstetten endete gestern mit einer kleinen Enttäuschung für die Kreisstädter. Beim 1:1 zogen die Gastgeber wieder keinen Vorteil aus dem Auftritt auf dem heimischen Kunstrasen und treten daher im Kampf um die Meisterschaft zumindest nach Punkten weiter auf der Stelle.

Trotzdem, und das dürfte der einzige positive Aspekt aus dem arg biederen, mitunter ideenlos wirkenden Spiel des TSV gewesen sein, vergrößerte sich der Rückstand auf Spitzenreiter Neenstetten natürlich nicht. Neu-Ulm kletterte aber dank der Patzer der Mitkonkurrenten auf Rang zwei. Trainer Harry Plail haderte nach der Partie etwas mit seinem Team: „Wir haben es nach der Pause nicht geschafft, eine wirkliche Torchance herauszuspielen, auch in Überzahl nicht.“ Dabei hatte bei den Neenstettern Paul Maier in der 76. Minute die Ampelkarte gesehen.

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In die Partie war Neu-Ulm verheißungsvoll gestartet. Schnell ergaben sich zwei Chancen für Alex Casullo (1., 3.), die er aber nicht nutzte. Erst als Paul Maier auf der Gegenseite nach einem Schnitzer über das Gehäuse feuerte, waren die Älbler besser im Spiel (13.). Der erste Treffer gelang aber den Gastgebern: Raphael Wiesenmayer köpfte nach einem Freistoß von Oliver Schlotter aus acht Metern unhaltbar ein (22.). Neu-Ulm war danach optisch überlegen und um Kontrolle bemüht. Abgesehen von einem Schuss von Daniel Krumm resultierten daraus aber keine weiteren Möglichkeiten (37.). Nur zwei Minuten später tauchte auf der Gegenseite Dennis Kretschmann am linken Strafraumeck auf. Keeper Kai-Uwe Grün parierte seinen Schuss zwar mit Mühe, war aber dann beim Nachschuss von Paul Maier machtlos.

Nach der Pause egalisierten sich die beiden Spitzenteams auf allenfalls durchschnittlichem Niveau über weite Strecken. Neu-Ulm kam zu keiner einzigen weiteren Torchance, weil „im Spielaufbau zu viele leichte Fehler gemacht wurden“, wie Harry Plail zurückblickte.

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