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Amateurfußball

07.12.2020

Württembergischer Fußballverband berät über den Fortgang der Saison

Unterhalb der Fußball-Regionalliga gibt es heuer keine Spiele mehr.
Bild: Hörger

Plus In dieser Woche berät der WFV mit den Teams darüber, wie die laufende Saison im Amateurfußball zu Ende gebracht werden kann. Auch neue Spielmodi stehen im Raum.

Die Fußball-Regionalliga Südwest darf mit ihrem Spiel- und Trainingsbetrieb wie berichtet fortfahren, die Amateurklassen unterhalb der vierten Liga müssen darauf allerdings weiterhin verzichten. Das veranlasst den Württembergischen Fußballverband (WFV), intern über den Fortgang der Amateurligen zu beraten. Das betrifft auch die Klassen im Bezirk Donau/Iller, die Verbandsliga mit Türkspor Neu-Ulm sowie die Landesliga Württemberg, in der mit dem TSV Neu-Ulm, dem TSV Buch und der SSG Ulm aktuell drei Klubs aus dem Bezirk antreten.

Maßgeblich für eine Entscheidung seien die Maßgaben Baden-Württembergs und im Falle des Bezirks Donau/Iller zu Teilen auch die Bayerns. „Soweit rechtlich möglich und zumutbar, sind grundsätzlich vollständige Meisterschaftsrunden mit Hin- und Rückspielen zu absolvieren“, schreibt der WFV in einer Pressemitteilung. Für den Fall, dass dies nicht machbar sein sollte, hat der Verband aber schon im Sommer mit der Änderung seiner Spielordnung verschiedene Optionen für den Umgang mit der Saison erarbeitet. Möglich ist dann eine Quotientenregelung zur Ermittlung von Auf- und Absteigern, die Annullierung der Runden sowie eine Verlängerung des Spieljahres bis 15. Juli.

Fußballbezirk Donau/Iller: Wie geht es mit der Saison 20/21 weiter?

Damit soll eine Situation wie in diesem Frühjahr verhindert werden, als es zwar Aufsteiger gab, jedoch keine Absteiger. Das hat einzelne Ligen in ihrer Mannschaftsstärke aufgebläht und die Spielpläne stark gefüllt. In der Spielordnung ist außerdem vermerkt, dass der Beirat des Verbands bis zur Verbandsliga über andere Spielmodi entscheiden kann. Möglich ist so beispielsweise, auf eine Einfachrunde umzustellen, sodass jedes Team einmal gegen jeden anderen Konkurrenten angetreten ist. Im Anschluss sollen Auf- und Abstiegsrunden folgen und so eine fairere Lösung als die Quotientenregelung bieten.

Weil der Teil-Lockdown in Deutschland bis 10. Januar verlängert wurde, bestehen beim WFV Zweifel, „ob in größeren Staffeln ab 17 Vereinen die Meisterschaftsrunden noch unter zumutbaren Bedingungen vollständig zu Ende gespielt werden können. In kleineren Staffeln scheint dies indes weiterhin möglich.“ Bevor der Verband jedoch entscheiden kann, hat er sich in seiner Satzung dazu verpflichtet, beteiligte Vereine zum Thema anzuhören. Deshalb sind in dieser Woche Videokonferenzen mit den Klubs aus der überbezirklichen Ober- und Verbandsliga sowie den Landesligen angesetzt. Im Anschluss wird auf Bezirksebene debattiert.

Zunächst seien die Bezirksvorsitzenden und Bezirksspielleiter die Ansprechpartner, schreibt der WFV, „die Einbindung der Vereine folgt danach“. Bei den Bezirken holt sich der Verband ein Meinungsbild ein, die Vertreter dürfen einen Spielmodus für ihre Staffeln vorschlagen. Die endgültige Entscheidung bleibt aber dem Verbandsbeirat vorbehalten, „da es einer abgestimmten Vorgehensweise im Hinblick auf Auf- und Abstiegsmodalitäten bedarf.“ Für den Spielbetrieb der Frauen sowie der Jugend wird der Spielausschuss zeitnah ebenfalls Vorschläge erarbeiten und auch insoweit Vereine und Bezirke in den Prozess einbeziehen. (gioe, az)

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