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Fußball

10.12.2020

Württembergischer Fußballverband plant Auf- und Abstiegsrunde für die Saison 2020/21

Wie geht es mit der Saison im Fußballbezirk Donau/Iller weiter?
Bild: rfu

Der WFV hat sich mit den Vertretern seiner Bezirke über Modelle zur Fortführung des Spielbetriebs beraten. Das betrifft auch den Bezirk Donau/Iller.

Wie berichtet, hat sich der Württembergische Fußballverband (WFV) in dieser Woche mit seinen Vereinen von der Oberliga abwärts darüber beraten, wie es mit dem Spielbetrieb der Saison 2020/21 weitergehen könnte. Auch die Bezirksvertreter wurden dazu angehört und es kristallisiert sich ein Modell heraus, mit dem sich laut WFV ein Großteil der Klubs arrangieren könnte.

Dieses Modell besagt, dass nur eine Hinrunde gespielt wird und im Anschluss daran eine Auf- und Abstiegsrunde gespielt wird. „Die Tabelle wird dabei in zwei Hälften geteilt, wobei die Vereine ihre in der Hinrunde bereits erzielten Punkte in die Aufstiegs- beziehungsweise Abstiegsrunde mitnehmen“, erklärt der WFV. „Nahezu alle“ Bezirksvertreter hätten sich für dieses Modell ausgesprochen. Vor allem für große Spielklassen eignet es sich, da die Zahl der zu absolvierenden Partien stark sinken würde. Bei einer Staffelgröße von 18 Teams müssten diese inklusive Auf- oder Abstiegsrunde nur 25 im Vergleich zu 34 Saisonspielen bestreiten. Das sei nötig, weil die „Durchführung einer vollständigen Meisterschaftsrunde mit Hin- und Rückspielen überwiegend nicht mehr möglich“ sei. Lediglich bei kleineren Spielklassen von zwölf Vereinen sei es denkbar, dass die Saison regulär zu Ende gebracht werden könnte, heißt es vom Verband.

Modell aus Aufstiegs- und Abstiegsrunde ist der Favorit

Entschieden ist allerdings noch nichts, im nächsten Schritt sollen die Bezirksvertreter mit ihren Vereinen besprechen, welches Modell ihnen am liebsten ist. Eine endgültige Entscheidung möchte der WFV aber „nicht vor Ende Januar“ treffen. Das liegt auch daran, dass der Verband abhängig von den Corona-Regeln ist, die die Landesregierungen erlassen, eigene Regeln können die Fußballer nicht aufstellen. Deshalb ist auch noch nicht klar, wann es mit dem Spielbetrieb weitergehen wird. Im Bezirk Donau/Iller, der vom WFV organisiert wird, würde es planmäßig Anfang März weitergehen, wobei noch unklar ist, ob das funktioniert. Die Vereine hätten gerne eine vierwöchige Vorbereitungszeit für den Wiederbeginn. Versprechen kann ihnen das der WFV aber nicht, er rechnet eher damit, dass über die Frist zur Vorbereitung spontan entschieden werden müsse. Möglich sei unter Umständen eine Kompromisslösung mit drei Wochen Vorbereitungszeit. Eine Verlängerung der Saison über den 20. Juni hinaus schließt der WFV aufgrund der Relegationsrunden allerdings aus.

gioe, az

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