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U11-Eurocup

22.01.2018

Zum dritten Mal im Konfettiregen

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3 Bilder
Die Spieler des FC Langenau wurden von Trommlern unterstützt. Geholfen hat es erwartungsgemäß wenig.

Bayer Leverkusen gewinnt in einem mitreißenden Endspiel gegen Borussia Dortmund. Für die regionalen Mannschaften gab es wenig zu holen. Warum trotzdem alle kleinen Kicker stolz waren

Als erster Verein überhaupt hat Bayer Leverkusen gestern zum dritten Mal das internationale Elchinger Hallenfußball-Jugendturnier, den U11-Eurocup, gewonnen. Im Finale bezwangen die E-Jugendlichen vom Rhein in der ausverkauften Brühlhalle Vorjahressieger Borussia Dortmund nach Verlängerung mit 3:2 (1:1). Turnierleiter Tom Fuchs war begeistert: „Das war eines der besten Endspiele, das wir je hatten.“ Klar, dass es im Januar kommenden Jahres eine Neuauflage gibt. Fuchs verrät heute schon: „Eventuell wird es dann ein etwas größeres Teilnehmerfeld geben.“ Diesmal waren 21 Mannschaften aus fünf Nationen am Start. Auch die Jungs von Borussia Dortmund hatten es rechtzeitig nach Elchingen geschafft, obwohl sie bei der Anreise wegen des zuvor über Deutschland hinwegfegenden Sturms Probleme hatten.

Natürlich gab es auch Enttäuschungen. In der Vorrundengruppe A zeigte das stark eingeschätzte Team von Makkabi Frankfurt zu wenig und schied als Fünfter aus. In der Gruppe B wurde die Auswahl von Bosnien-Herzegowina nur Sechster und musste ebenfalls passen. In der Gruppe C schließlich belegte Bayern München nur Rang vier und das Turnier war für den Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters gelaufen.

Von den regionalen Vertretern konnte sich nur der SSV Ulm 1846 Fußball ordentlich in Szene setzen. Er holte in der Vorrunde sieben Punkte und wurde am Ende Zwölfter. Die TSF Ludwigsfeld, der FC Langenau, SV Pfaffenhofen und Gastgeber SV Oberelchingen landeten nicht ganz unerwartet auf den letzten Plätzen. Frank Brandl, der Trainer der jungen Pfaffenhofer, war trotzdem begeistert: „Wir sind stolz, dass wir es überhaupt geschafft haben, beim Turnier dabei zu sein.“ Nicht ganz so zufrieden war der Gögglinger Elvis Hodzic, der die Teilnahme der Auswahl aus Bosnien-Herzegowina organisiert hatte: „Die Jungs haben nicht ganz gezeigt, was sie drauf haben. Sie waren psychisch überfordert. “

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Glücklich waren vor allem die jungen Leverkuser Kicker und ihre Betreuer. Im Finale legten sie schnell eine 1:0-Führung vor, aber Gegner Borussia Dortmund glich aus. Dabei blieb es in der regulären Spielzeit und die Partie musste fünf Minuten verlängert werden. In der Zusatzschicht war Leverkusen etwas konzentrierter und gewann mit 3:2. Wischte sich der eine oder andere Dortmunder Spieler eine Träne aus den Augen, so stemmten die TSV-Jungs bei der Siegerehrung stolz den riesigen Pokal im Konfettiregen und unter dem Beifall der Zuschauer in die Höhe. Zuvor hatte RB Leipzig, das am souveränsten von allen Teams die Vorrunde mit 18 Punkten, also sechs Siegen, überstanden hatte, im Spiel um Rang drei im Neunmeterschießen den SC Freiburg, der mit insgesamt 32 Treffern am torgefährlichsten war, mit 3:2 bezwungen.

RB Leipzig – Borussia Dortmund 4:5 nach Neunm., SC Freiburg – Bayer Leverkusen 1:2.

Borussia Mönchengladbach – Hertha BSC 1:0.

Hamburger SV – VfB Stuttgart 0:1.

SC Freiburg – RB Leipzig 2:3 nach Neunm.

Bayer Leverkusen – Borussia Dortmund 3:2 n.V.

1. Bayer Leverkusen, 2. Borussia Dortmund, 3. RB Leipzig, 4. SC Freiburg, 5. VfB Stuttgart, 6. Hamburger SV, 7. Borussia Mönchengladbach, 8. Hertha BSC.

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