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Basketball: Ratiopharm Ulm kann auch hässliche Spiele gewinnen

Basketball

Ratiopharm Ulm kann auch hässliche Spiele gewinnen

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    Auch hässliche Basketballspiele haben ihre schönen Momente. Zum Beispiel diesen Dunk von Mark Smith wenige Sekunden vor dem Ende des Spiels in Rostock.
    Auch hässliche Basketballspiele haben ihre schönen Momente. Zum Beispiel diesen Dunk von Mark Smith wenige Sekunden vor dem Ende des Spiels in Rostock. Foto: Eibner-pressefoto/marcel von Fehrn

    Es ist eine Geschmacksfrage im Basketball: Lieber ein Sieg mit 100:95 oder einer mit 70:68? Es soll Trainer vorzugsweise aus dem ehemaligen Jugoslawien geben, die an einem 52:50 die größte Freude haben. Ty Harrelson outet sich dagegen als Freund höherer Ergebnisse. „Das ist unterhaltsamer“, sagt der Trainer von Ratiopharm Ulm, so gut wie alle Zuschauer und Zuschauerinnen dürften seiner Meinung sein. Aber natürlich gilt in erster Linie: Hauptsache gewonnen. Insofern hat Harrelson den 75:68-Sieg seiner Mannschaft am späten Sonntagnachmittag in Rostock gerne mitgenommen. Trotz fürchterlicher Quoten aus dem Dreierbereich (14 Prozent) und von der Freiwurflinie (65 Prozent). Aber die Ulmer haben trotz aller Probleme in der Offensive gekämpft und aggressiv verteidigt. Genau das ist es schließlich, was jeder Trainer in solchen für die Fans eher hässlichen Spielen von seiner Mannschaft erwartet. Ob diese Qualitäten auch am Mittwoch (18.30 Uhr) in der Ratiopharm-Arena ausreichen, das ist zumindest fraglich. Zu Gast ist dann schließlich mit Alba Berlin eine Mannschaft, die sich in dieser Saison wieder als die Nummer zwei im deutschen Basketball hinter Bayern München positioniert hat.

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