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Volleyball
11.01.2022

VfB Friedrichshafen: Aus der Quarantäne direkt in die Champions League

Der VfB Friedrichshafen bestreitet am Donnerstag sein drittes Champions-League-Spiel gegen Jastrzebski Wegiel.
Foto: Kram

Der VfB Friedrichshafen trifft am Donnerstag in der Volleyball-Champions-League auf den polnischen Meister Jastrzebski Wegiel. Nur wenige Stunden zuvor endet die Team-Quarantäne.

Für die Volleyballer des VfB Friedrichshafen geht es aus der Quarantäne direkt in die Champions-League: Am Donnerstag (20 Uhr) empfangen die "Häfler" in der Ratiopharm-Arena in Neu-Ulm den polnischen Meister Jastrzebski Wegiel. Das Team kehrt am Mittwochmorgen wieder zurück in der Trainingshalle. Um 0 Uhr in der Nacht endet die Quarantäne für die zehn Spieler, die zuletzt ausschließlich negativ auf Covid-19 getestet wurden, geboostet oder frisch genesen sind.

Nachdem drei Spielern und einem Trainer am 4. Januar per PCR-Test das Corona-Virus nachgewiesen worden war, hatten sich alle Teammitglieder sofort in Isolation begeben. VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt sagt: „Wir konnten so verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Außerdem kommt uns zugute, dass fast 100 Prozent des Teams inzwischen geboostet sind, sodass auch der Krankheitsverlauf der Infizierten weitgehend mild verlief.“

Kader wird notfalls mit Nachwuchsspielern aufgefüllt

Damit steht auch dem Champions-League-Spiel am Donnerstag gegen Jastrzebski Wegiel nichts im Weg. „Wir haben zehn Spieler zur Verfügung und können bei Bedarf mit den Volley YoungStars auffüllen“, sagt Späth-Westerholt. Und weiter meint er: „Wir haben aber auch noch die Möglichkeit, die vergangene Woche positiv getesteten Akteure aus dem Team bis Donnerstag frei zu testen.“ Dies alles geschieht natürlich nur unter der Voraussetzung, dass die Profis symptomfrei sind und eine sportmedizinische Untersuchung absolviert haben. „Natürlich würde es sportlich bessere Voraussetzungen geben“, fügt der Geschäftsführer noch an. „Aber der Terminplan ist bis Ende der Saison sehr eng und wir müssen in diesem Jahr eben mit den schwierigen Gegebenheiten umgehen.“

Verein in enger Abstimmung mit den Behörden

Alle diese Entscheidungen erfolgten in enger Abstimmung mit der Stadt Friedrichshafen, dem Gesundheitsamt und dem Sozialministerium Baden-Württemberg. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und haben alles dafür getan, die Infektionskette sofort zu unterbrechen“, so Späth-Westerholt. „Wir freuen uns, dass die Ämter dies anerkennen und wir mit der neuen Corona-Verordnung nun die Möglichkeit haben, das Champions-League-Spiel durchzuführen.“

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