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Ulm/Günzburg
05.05.2022

Ulmer Zoll stoppt Lieferung einer Keksmaschine, weil sie nicht sicher war

Ein Beamter des Ulmer Zolls prüft eine Maschineneinfuhr. Die Keksmaschine war für eine Frima im Landkreis Günzburg gedacht.
Foto: Hauptzollamt Ulm

Eine Keksmaschine sollte eigentlich an eine Firma im Kreis Günzburg geliefert werden. Doch bei der Einfuhr deckten Zollbeamte mehrere Mängel auf.

Zollbeamte haben die Einfuhr einer Keksmaschine gestoppt. Nach Angaben des Zollamts Ulm-Donautal würde die Maschine nicht den Richtlinien zur Arbeitssicherheit entsprechen, heißt es in einer Mitteilung.

Die Maschine sei aus der Türkei gekommen und sollte an eine Firma im Landkreis Günzburg geliefert werden. Als die Zollbeamten die Sendung überprüften, stellten sie verschiedene Mängel fest. Unter anderem wurden elektronische Schaltungen ohne Isolierung und Sicherung verbaut, Walzen und Transportketten seien nicht abgesichert gewesen und hätten zu Verletzungen bei der Bedienung führen können. Zudem soll eine Anleitung zum Betrieb der Keksmaschine gefehlt haben.

Nach Rücksprache mit dem Regierungspräsidium hätte der Einführer die Mängel unter Aufsicht des TÜV zwar beheben können. Aufgrund der Mehrkosten soll er sich aber zur Wiederausfuhr entschieden haben. Bei jener Keksmaschine soll es sich um keinen Ofen handeln. Sie werde dafür genutzt, Teigwaren in eine bestimmte Form zu falten oder kneten - und zwar in kurzer Zeit für eine hohe Stückzahl. (AZ)

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04.05.2022

In China, ist eben ein Sack Reis umgefallen!

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