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Ulm: Schwörmontag: Modeberaterin sieht Ulmer Farben Schwarz und Weiß im Kommen

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Schwörmontag: Modeberaterin sieht Ulmer Farben Schwarz und Weiß im Kommen

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    Die Farben Schwarz und Weiß dominieren nicht nur in Ulm im Donaustadion. Die Modeberaterin Sonja Grau fordert:"Die ganze Stadt sollte sich in schwarz-weiß zeigen."
    Die Farben Schwarz und Weiß dominieren nicht nur in Ulm im Donaustadion. Die Modeberaterin Sonja Grau fordert:"Die ganze Stadt sollte sich in schwarz-weiß zeigen." Foto: Horst Hörger

    Sonja Grau, ist im Ulm-Fieber. Wenngleich die Personal-Shopperin, die zuletzt Gäste der Könung von Charles in London einkleidete, eigentlich in Senden wohnt.

    „Neuer Oberbürgermeister, die Spatzen des Ulmer SSV, Ulmer Meister - das Ganze geht nicht wirklich ohne die Ulmer Farben schwarz-weiß“, teilt Grau mit. Die ganze Stadt sollte sich in schwarz-weiß zeigen.

    In schwarz-weiß zur Schwörrede

    In diesem Jahr wird der neu gewählte Oberbürgermeister Martin Ansbacher seine erste Schwörrede und den damit verbundenen Schwur auf dem Weinhof sprechen. „Alle werden kommen, die Rang und Namen haben“, sagt die Ulmer Personalshopperin Sonja Grau. An diesem Tag ist auch Stil angesagt - in der Kleidung und dem Gesamterscheinungsbild.

    Sonja Grau, Personal Shopperin und Modeberaterin aus Senden, hier eher in bunt.
    Sonja Grau, Personal Shopperin und Modeberaterin aus Senden, hier eher in bunt. Foto: Sonja Grau

    „Die Besucher sollten unbedingt in den Ulmer Farben schwarz-weiß erscheinen“, sagt Grau "Für den Schwörmontag, für die Ulmer Spatzen, für Ulm und nicht zuletzt für sich selbst!" 

    Die Ulmer Farben nicht "missbrauchen"

    Schwarz-Weiß sei auch ohne Ulmer Zutun eine der ansprechendsten und elegantesten Farb-Kombinationen in der Modewelt, welche nie aus der Mode komme. Der Kombi-Spielraum sei unendlich und ein jeder Träger kann seine ganz eigene, bevorzugte schwarz-weiße Outfit-Zusammenstellung wählen.

    „Die eleganten Farben schwarz-weiß sollten allerdings nicht für lächerliche beziehungsweise faschingsähnliche Kombinationen „missbraucht“ werden. Das hätte nichts mit Stil zu tun“, so Sonja Grau. 

    Schwarz-weiße Kleidung hat in der Regel auch eine jede Person als Basis im eigenen Kleiderschrank, generell muss man sich gar nichts Neues zulegen - man kann aber natürlich. „In der Regel ist es einerlei, wie schwarz-weiß kombiniert wird, stilvoll sollte es am Ende sein, das versteht sich von selbst," 

    Was bei der passionierten Hutträgerin kommen muss: „Am Schwörmontag dürfen auch Hüte beziehungsweise Kopfbedeckungen ausgeführt werden". Denn Hüte seien schon immer das I-Tüpfelchen eines jeden Outfits. Von großer Wichtigkeit sei allerdings, dass der Hut sich in das Gesamtoutfit stilvoll einfüge. Auch passe, nicht jeder Hut auf einen jeden Kopf, so Grau.

    Als leidenschaftliche Hutträgerin weiß die Stilexpertin, dass bei der Schwörrede ganz besonders auch auf alle Köpfe geschaut wird. „Manche kaufen sich sogar nur für diesen Tag in Ulm einen Hut“, schmunzelt Grau, die freilich ein Trikot der Umer Kicker für den Schwörgruß vor dem Schwörjaus für eher unpassend hält. Auch wenn es schwarz-weiß ist. (AZ) 

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