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Ulm/Neu-Ulm: Donaufahnen in Ukrainefarben gestohlen: Waren es Putin-Fans?

Ulm/Neu-Ulm

Donaufahnen in Ukrainefarben gestohlen: Waren es Putin-Fans?

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    Noch nie wurden so viele Fahnen des Donaufests gestohlen. Dass es Ärger geben könnte, war allerdings erwartet worden.
    Noch nie wurden so viele Fahnen des Donaufests gestohlen. Dass es Ärger geben könnte, war allerdings erwartet worden. Foto: Alexander Kaya

    Ein gewisser Verlust gehört sozusagen dazu: Schon immer wurden einzelne Fahnen des Donaufestes gestohlen. Doch diesmal verschwanden in einer Nacht gleich 15 Stück. "Das ist ein düsterer Rekord", sagt Festival-Sprecher Daniel Grafberger, "das ist ärgerlich". Wer tut so etwas? Dass es diesmal Schwierigkeiten geben könnte, damit hat Ralf Milde schon gerechnet. Er fertigte zusammen mit zwei Helferinnen die Fahnen, die diesmal die Solidarität mit der Ukraine ausdrücken sollen. Er fürchtete von Anfang an, Anhänger des russischen Diktators Wladimir Putin könnten sich an den Stücken vergreifen. Sie lassen sich relativ leicht stehlen, da sie lediglich mit Kabelbinder gesichert sind. Zwar gibt es Nachtwächter, die das Festivalgelände sichern und auch ein Auge auf die Fahnen haben, wie Grafberger erklärt, doch das hat in diesem Fall wohl nicht ausgereicht.

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