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Ulm und Neu-Ulm: Donaufest als Allianz für Demokratie und Kultur

Ulm/Neu-Ulm

Ulm und Neu-Ulm: Donaufest als Allianz für Demokratie und Kultur

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    Pact of Free Cities: Vorne . OB Martin Ansbacher (Ulm) und OB Katrin Albsteiger (Neu-Ulm).
    Pact of Free Cities: Vorne . OB Martin Ansbacher (Ulm) und OB Katrin Albsteiger (Neu-Ulm). Foto: Donaufest

    Die Oberbürgermeister der Doppelstadt, Martin Ansbacher und Katrin Albsteiger, setzten Mitte Mai auf ihrer Reise nach Bratislava und Budapest ein Zeichen für internationale Zusammenarbeit. Beim Jahrestreffen des „Pact of Free Cities“ in der slowakischen Hauptstadt bekräftigten beide die wachsende Bedeutung städtischer Diplomatie in Zeiten politischer Krisen. Ulm und Neu-Ulm stehen dabei Seite an Seite mit einem weltweiten Netzwerk, das sich aktiv gegen Machtmissbrauch stellt und demokratische Werte verteidigt. Ein besonderes Signal der Solidarität war die gemeinsame Unterstützung der Nominierung von Minneapolis für den Friedensnobelpreis, die als Reaktion auf jüngsten ungerechten Machtmissbrauch in den USA gilt.

    Starke Worte aus Budapest

    Im Anschluss an den Gipfel führte die Reise die beiden Stadtoberhäupter nach Budapest, um die langjährigen Verbindungen zur ungarischen Hauptstadt sowie das bevorstehende 14. Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm zu stärken. Im Dialog mit dem Budapester Oberbürgermeister Gergely Karácsony und lokalen Kunstschaffenden wurde die zentrale Botschaft für eine freie Kultur und eine offene Gesellschaft unterstrichen. Die künstlerische Gestaltung der Donaufest-Fahnen dient hierbei als Brücke, um Geschichten entlang des Stroms zu erzählen und das Festival als Plattform für Meinungsvielfalt zu festigen. er Budapester OB erklärte: „Ungarn war bisher ein Symbol für den Abbau der Demokratie. Doch seit dem 12. April ist es ein Symbol dafür geworden, dass die Demokratie stärker ist.“

    Donaufest in Ulm und Neu-Ulm - das größte seiner Art

    Das Donaufest nimmt als weltweit größtes Festival mit Schwerpunkt Südosteuropa eine diplomatische Sonderstellung ein. Ansbacher und Albsteiger betonten, dass Städte heute weit mehr als reine Verwaltungseinheiten sind; sie fungieren als tragende Säulen der gesellschaftlichen Resilienz. Gerade durch Formate wie das Donaufest ermöglichen Ulm und Neu-Ulm Begegnungen auf Augenhöhe, die Vorurteile abbauen und gemeinsame europäische Zukunftsperspektiven in einem friedlichen Umfeld entwickeln. (AZ)

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