Eine Gruppe Ulmer Bürgerinnen und Bürger sammelt unter dem Namen „hopeture“ Spenden für die Menschen in der Ukraine. Jetzt hat sich ein erster Lkw mit Hilfen auf den Weg gemacht.
Konkret geht es der Gruppe um Heizstrahler für Kiew. Viele Menschen seien dort ohne Strom und schutzlos der Kälte ausgeliefert, sagt Hilde Mattheis über den Antrieb der Gruppe. Besonders Kinder und ältere Menschen, die ohne intakten Fahrstuhl ihre Wohnungen nicht verlassen können, leiden unter der Situation. „Lediglich in den in Hinterhöfen aufgestellten Zelten können Menschen sich aufwärmen“, so Mattheis.
Mit einem spendenfinanzierten Set aus Heizstrahlern und Gasflaschen könne die Not von einigen Familien und älteren Menschen gelindert werden. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Ulmer Initiative tatsächlich 20.000 Euro an Spenden für Heizgeräte für die Bevölkerung in Kiew sammeln.
Nun wurde der erste Lkw mit 23 Heizpilzen und 25 Gasheizöfen sowie 48 Gasflaschen und einem größeren Generator beladen und auf den Weg Richtung Lwiw geschickt. „Dort übernimmt der ukrainische Katastrophenschutz und bringt die Ladung nach Kiew und übernimmt die Verteilung.“ Die Ausgabe werde genau dokumentiert.
Große Unterstützung habe die Initiative durch den Bauhaus-Baumarkt in der Blaubeurer Straße erfahren. Die zweite Lieferung Richtung Kiew ist schon in der Vorbereitung.
„Alle zehn Tage geht ein Transport von Frankfurt nach Kiew. Damit wird garantiert, dass auch wirklich jeder Heizstrahler ankommt“, erklärt Mattheis für die Gruppe.
Der Ulmer Flüchtlingsrat stellt sein Konto zur Verfügung, damit Spendenbescheinigungen erstellt werden können. Wer helfen möchte, kann unter dem Stichwort „Heizstrahler für Kiew“ auf folgendes Konto spenden: IBAN: DE90 6305 0000 0002 1956 90. BIC: SOLADES1ULM, Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donau-Kreis. (AZ)
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