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Zwergstaat Liechtenstein zu Besuch am Petrusplatz in Neu-Ulm

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Zwergstaat Liechtenstein zu Besuch am Petrusplatz in Neu-Ulm

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    Hier kann man viel über Liechtenstein lernen, an einem Gewinnspiel teilnehmen und kostenlos traditionelles Ribel mit Apfelmus probieren
    Hier kann man viel über Liechtenstein lernen, an einem Gewinnspiel teilnehmen und kostenlos traditionelles Ribel mit Apfelmus probieren Foto: Esther Howell

    Liechtenstein ist das sechstkleinste Land der Welt, ein doppelter Binnenstaat – und viele Menschen haben es schlicht nicht auf dem Schirm. Deswegen besuche Liechtenstein einmal im Jahr seine Nachbarn, wie es sich gehöre, und bringe etwas mit, erklärt Daniel Mauche vom Liechtenstein-Marketing-Team.

    Das Ziel der Aktion: Orte zu finden, von denen aus ein Tagesausflug oder Wochenendtrip denkbar wäre. In diesem Jahr wurden die Stände am Neu-Ulmer Petrusplatz aufgebaut. Von dort aus fährt man mit dem Auto knapp zwei Stunden in das Fürstentum. Interessantes Detail am Rande: Neu-Ulm ist zwar flächenmäßig etwa halb so groß wie Liechtenstein, hat aber mehr Einwohner.

    Daniel und Vanessa vom Liechtenstein Marketing Team freuen sich über viele Besucher bei ihrem Stand am Petrusplatz
    Daniel und Vanessa vom Liechtenstein Marketing Team freuen sich über viele Besucher bei ihrem Stand am Petrusplatz Foto: Esther Howell

    Bis 19 Uhr können Besucher auch am Freitag viel über das Land lernen und kostenlos das traditionelle Gericht Ribel sowie verschiedene Käse- und Snacksorten probieren. Mit etwas Glück lässt sich beim Gewinnspiel sogar ein Wochenende in Liechtenstein gewinnen.

    Ist Liechtenstein teuer?

    Ob Liechtenstein teuer sei? „Jain“, meint Mauche. Einen Urlaub dort sieht er als „Investment“ in Erfahrungen. Die Bandbreite an Aktivitäten ist groß: So bietet das Land beispielsweise rund 400 Kilometer Wanderwege. Auch Kunst- und Kulturliebhaber finden in der Hauptstadt Vaduz zahlreiche Museen und Sehenswürdigkeiten. Geeignet sei das Land vor allem für Menschen, die dem Massentourismus entkommen möchten und sich eine „Auszeit“ wünschen. Klar ist auch: Hotels sind für deutsche Verhältnisse sehr kostspielig.

    Nur zwei Stunden von Neu-Ulm

    Die Menschen aus dem kleinen Land seien zudem sehr nahbar, erzählt Mauche. Man duze sich gegenseitig – ausgenommen der Fürst und die Regierungsmitglieder – und begrüße sich mit einem freundlichen „Hoi“.

    Gerade im Hinblick auf die aktuelle weltpolitische Lage und die vielen gestrichenen Flüge der letzten Zeit überlegen viele Menschen nun, wie sie ihren Sommer gestalten sollen. Mauche hofft, dass Liechtenstein durch die Aktion in Neu-Ulm bei mehr Reisenden als Ziel in Erwägung gezogen wird.

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