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Wegen Corona: CDU-Spitze verschiebt Parteitag zur Vorsitzendenwahl ins nächste Jahr

20.03.2015

Nach dem Motto „Wenn dein Pferd tot ist, dann steig ab“, wurde vergangenes Jahr der Eigenbetrieb aufgelöst, über den die Gemeinde Karlskron sein eigenes Breitbandnetz betrieben hätte. Stattdessen werden jetzt Karlskron-Mitte, Josephenburg, Mändlfeld und Fruchtheim von der Telekom via V-DSL mit bis zu 100 Mbit Übertragungsleistung ausgebaut. Die Fertigstellung ist bis Ende 2017 geplant – sofern die Telekom nicht auch den Zuschlag erhält, die restliche Gemeinde auszubauen. Insgesamt vier Bewerber haben sich um den Ausbau beworben, die Ergebnisse werden im Juni erwartet.

für Audi-Mitarbeiter: Wie berichtet, wird in Probfeld auf einer bereits bestehenden Abstellfläche der Firma Scherm ein Audi-Gebrauchtwagencenter für Mitarbeiter entstehen. Die Pläne können sich Interessierte im Rahmen der öffentlichen Auslegung zwischen dem 26. Mai und 26. Juni im Karlskroner Rathaus anschauen.

Eine Umgehungsstraße um Karlskron steht seit vielen Jahren auf der Agenda der Gemeinde. Weil das Vorhaben derzeit im Ausbauplan für Staatsstraßen nur nachrangig bewertet ist, wird der Staat bis 2025 auf keinen Fall tätig werden. Und ob mit einer Neuauflage des Ausbauplans die Umgehungsstraße dann als vorrangig eingestuft wird, ist fraglich. Deshalb will Bürgermeister Stefan Kumpf die Sache jetzt selbst in die Hand nehmen und mit nicht unerheblicher finanzieller Unterstützung des Freistaats die Straße selbst bauen. Einen entsprechenden Fördertopf hat er bereits aufgetan. Die Befürchtung eines Zuhörers, dass mit dem Bau der Straße auch der spätere Bauunterhalt bei der Gemeinde hängen bleibt, konnte Kumpf aber entkräften: Die Umgehungsstraße wird nach Fertigstellung auf den Staat umgewidmet und die jetzige, dann alte Staatsstraße geht auf die Gemeinde über.

Generationen von Kindergartenkinder haben den Gang zur Toilette nur mit gekräuselter Nase ertragen. „Jahrelang hat es dort gestunken!“, sagte Kumpf unumwunden. Jetzt wurde der Ursache auf den Grund gegangen. Ein Abflussrohr hatte ein Leck und entließ seine Gerüche ungehindert durch die Fugen. Das Rohr wurde geflickt, die umliegenden Fließen frisch verfugt. Und siehe da: Es stinkt nicht mehr! Doch wie Kumpf erzählte, war ein Kindergartenkind da anderer Meinung: „Es stinkt schon noch – wenn ich auf dem Klo war!“ (clst)

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