11.03.2017

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Vor dem Spiel gab es noch eine Tour durch London.

In der heutigen Ausgabe des Donaurauschens geht es um einen Neuburger, der etwas ganz Besonderes gewonnen hat: Er durfte mit dem FC Bayern zum Champions-League-Spiel nach London reisen.

Stefan Wenger hat die Bayernspieler begleitet

Dusel muss man haben: Als Stefan Wenger sich im Dezember das Spiel Bayern gegen Leipzig in der Allianz-Arena ansieht, füllt er eine Gewinnspielkarte aus und wird tatsächlich gezogen! Gegen einen anderen Teilnehmer muss er in der Halbzeit-Pause Torwandschießen. Beide landen einen Treffer, also kommt es zur Entscheidungsfrage: Wie weit ist es Luftlinie von München nach London? Wenger tippt 950 Kilometer und ist damit nah genug dran an der tatsächlichen Entfernung (940 Kilometer), um seinen Kontrahenten auszustechen. Der Gewinn: Er darf mit der Mannschaft zum Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Arsenal fliegen.

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Am vergangenen Montag war es dann endlich so weit. Um 11 Uhr ging es vom Münchner Flughafen aus los. Schon beim Check-In bekam jeder Fan, der im Mannschaftsflieger mitfliegen durfte, einen Schal geschenkt. Also auch Stefan Wenger und seine Begleiterin, Regina Winkelmeier aus Weichering. Bayern-Maskottchen Berni sorgte für Stimmung. Dazwischen tummelten sich zahlreiche Pressevertreter. Und dann kamen die Bayern-Stars. „Wir haben zugeschaut, wie Franck Ribéry beim Boarding mit seinen Mannschaftskollegen rumgeblödelt hat“, erzählt der Neuburger. Andere hatten übergroße Kopfhörer auf – so wie man die Spieler eben auch im Fernsehen sieht. Den ein oder anderen Profi hat Wenger abgefangen, um sich ein Autogramm zu holen, zum Beispiel seinen Lieblingsspieler Arturo Vidal. „Der ist ein Kämpfertyp, so wie ich früher beim Fußball“, sagt der 47-Jährige.

Um 12 Uhr Ortszeit ist der Flieger in London gelandet – und schon fing das Rund-um-sorglos-Paket an: Dazu gehörte am Montag zum Beispiel ein Abendessen im Londoner Theater-Viertel Soho mit Stadionsprecher Stephan Lehmann und ein paar Ex-Bayern-Profis. Am Dienstag machte Wenger eine Street-Art-Stadtführung durch den Londoner Osten mit. Vor dem Spiel gab es einen Pre-Match-Cocktail mit Bixente Lizarazu und Paul Breitner, der in gewohnt selbstbewusster Marnier einen klaren Bayern-Sieg vorhersagte. Danach ging es ins Emirates-Stadion in den Norden der Stadt. Wenger und seine Begleiterin saßen auf der Gegengerade, gute Plätze. „Die Engländer sind sehr laut bei interessanten Szenen, aber ansonsten sehr leise“, erzählt der Neuburger. In der ersten Halbzeit musste der eingefleischte Bayern-Fan noch zittern, aber dann: „Nach dem Elfmeter war das Spiel durch.“ 1:5 gewannen die Bayern am Ende. Bei einem großen Bankett konnten Wenger, die anderen mitgereisten Fans, Spieler und Funktionäre den Sieg gemeinsam feiern. Die Spieler seien freundlich, aber schon reserviert gewesen, erzählt der Neuburger. Insgesamt ein super Erlebnis und auf jeden Fall komfortabler als 2013: Damals reiste Wenger privat mit dem Bus zum Champions League Finale nach London. Bayern gewann 2:1 gegen Dortmund. Stefan Wenger hat übrigens seit 1999 jedes DFB-Pokal- und jedes Champions-League-Finale mit Bayern-Beteiligung live im Stadion miterlebt! (dopf)

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