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11.05.2009

100 Jahre Audi - 100 Lehrstellen mehr

Ingolstadt (AZ) - Zum 100-jährigen Bestehen startet Audi eine Ausbildungsplatzoffensive: Entgegen dem vorherrschenden Trend bietet das Unternehmen zusätzlich 100 Ausbildungsplätze an, vorrangig für elektronische und mechatronische Berufe, die geeignet sind, die Innovationsfelder des Unternehmens zu stärken.

"Mit diesem Schritt dokumentieren wir die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens und bekräftigen unser strategisches Ziel, attraktivster Arbeitgeber innerhalb der Autoindustrie zu werden", sagt Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler.

"Wir können unsere Wettbewerbsfähigkeit nur erhalten, wenn wir auf neue Innovationsfelder setzen. Und wir können Innovationen nur dann beherrschen, wenn wir die Mitarbeiter von morgen auf fachlich höchstem Niveau ausbilden", betont auch Personalvorstand Dr. Werner Widuckel zur Aufstockung des Lehrstellenangebots. Audi hat nach eigenen Angaben in der Vergangenheit an den beiden deutschen Standorten Ingolstadt und Neckarsulm rund 680 jungen Menschen jährlich eine Ausbildung ermöglicht.

Zehn bekommen sogar ein Studium finanziert

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"Für zehn der 100 zusätzlichen Ausbildungsplätze bieten wir jungen Menschen die außergewöhnliche Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen und gleichzeitig ein Studium zu absolvieren", erklärt Widuckel weiter und ergänzt: "Und dies unabhängig der sozialen Verhältnisse, denn Audi übernimmt die Studiengebühren."

Peter Mosch als Gesamtbetriebsratsvorsitzender betont: "Audi gehört seit Jahren zu den Firmen mit dem höchsten Anteil an Ausbildungsplätzen in der Automobilbranche. Der Anteil der Auszubildenden an der Gesamtbelegschaft lag in den vergangenen Jahren mit fünf Prozent auf einem besonders hohen Niveau."

An beiden deutschen Standorten bildet Audi in über 20 Berufen aus. Dazu gehören kaufmännische, logistische und IT Berufszweige genauso, wie die Bereiche Kfz-Technik sowie Automatisierungs- und Fertigungsprozess-Technik. Außerdem können die Jugendlichen eine Ausbildung als technische/r Produktdesigner/in, Fahrzeuginnenausstatter/in oder in verschiedenen gastronomischen Berufen absolvieren. Ein besonders interessanter Weg bietet sich für geeignete Auszubildende in den Berufen Kfz-Mechatroniker, Mechatroniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik und Werkzeug-mechaniker: Für sie besteht die Möglichkeit einer zusätzlichen dualen Ausbildung mit Erwerb der Fachhochschulreife.

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