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Zuschuss

30.04.2015

1500 Euro für Newcastle

Auch das Séter Bierfest steht 2015 wieder auf dem Programm des Städtepartnerschaftsausschusses.
Bild: Klaus Babel

Stadt bezuschusst Büro der „Neuburg Allianz“

Neuburg ist dabei. Newcastle upon Tyne auch. Neufchateau, Neuchatel und sogar die japanische Stadt Shinshiro. Alle Orte tragen den gleichen Namen, zu Deutsch eben: Neuburg. In der „Newcastle Alliance“ bilden die Städte eine weltweite Partnerschaft. Sie treffen sich zu „Newcastle Summits“ und inzwischen gibt es sogar ein Büro im englischen Newcastle upon Tyne.

1500 Euro wird Neuburg künftig das Büro in der mehr als 1100 Kilometer entfernten nordenglischen Großstadt am River Tyne jährlich wert sein. Walter Friemel, der schon während seiner Stadtratszeit die Beziehung zu den anderen Neuburg gepflegt hat, erklärt im Städtpartnerschaftsausschuss, was im Norden vor sich geht. Demnach hat die Newcastle Alliance alle Mitgliedsstädte gebeten, einen Betrag für das Büro und zwei Arbeitsplätze zu stellen. Die reicheren Orte wie das Schweizer Neuchatel zahlen mehr – rund 9000 Euro. Die ärmeren, wie ein baltisches Neuburg, weniger. Vom britischen Büro aus wird die Arbeit der Organisation künftig koordiniert. „Es sind etwa 20000 Euro zusammen gekommen“, sagt Friemel. Damit lässt sich das Büro unterhalten.

Auch der Städtepartnerschaftsausschuss ist von der Sinnhaftigkeit der Investition überzeugt und erklärteeinstimmig, dass jährlich 1500 Euro an das Projekt der Newcastle Alliance fließen werden.

Im Oktober steht für ein Wochenende die Bürgerbegegnungsmaßnahme zwischen den Partnerstädten Neuburg, Séte und Jesník auf dem Programm. Dafür hat der Arbeitskreis jetzt bereits ein Programm vorgelegt. Diesmal findet die Begegnung in Neuburg statt und läuft unter dem Motto „70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs“. Der Partnerschaftsausschuss hofft auf eine Finanzspritze der Europäischen Union, der ebenfalls das Programm vorliegt. Ob die Fördergelder genehmigt werden, entscheidet sich im Mai. Dann planen die Ausschussmitglieder die Unterbringung der etwa 75 Besucher. Während für einen Teil bereits die Unterkunft feststeht, fehlt für rund 25 Gäste ein stadtnaher Raum.

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