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10.03.2009

248 Stunden im Einsatz

Marienheim (xh) - Die Freiwillige Feuerwehr Marienheim rückte im vergangenen Jahr zu zwei Unfällen auf der Bundesstraße 16, einem Kaminbrand im Ort, einem Feuer in der Lebenshilfe Neuburg und zu Sturmschäden aus. Kommandant Andreas Rupaner sagte, dass die Feuerwehrleute 248 Stunden im Einsatz gewesen seien.

Die Wehr mit derzeit 171 Mitgliedern, davon 74 Aktive, ist aber auch noch Dreh- und Angelpunkt für das Gemeinschaftsleben, wie beim Maibaumaufstellen und Grillfest.

"Im vergangenen Jahr leistete unsere Wehr wieder viel Arbeit", so Rupaner und erinnerte nicht nur an die Einsätze, sondern auch an die 52 Übungen, bei denen sich die Frauen und Männer auf den Ernstfall vorbereiten. Dass sie dabei einiges gelernt haben, bewiesen 16 Feuerwehrdienstleistende erfolgreich bei Leistungsprüfungen aller Stufen.

Mit dabei waren die Marienheimer beim Übungseinsatz zum Errichten des Hochwasserschutzes in Neuburg. Truppführer schulten sich bei der Stadtwehr, die Atemschutzausträger in Schrobenhausen. Daneben absolvierten die Floriansjünger und "Floriansdamen" Sicherheitswachen im Stadttheater, Kongregationssaal sowie beim Sonnwendfeuer und leisteten Parkplatzdienst in Rödenhof.

248 Stunden im Einsatz

Kritik übte der Kommandant an der Feuerwehrjugend, die zu angesetzten Übungen einfach nicht gekommen sei. Auch Jugendleiter Harry Hüttl bat den Nachwuchs, mehr Engagement zu zeigen. Neuburgs Feuerwehrreferent Hans Mayr erklärte: "Mädels und Jungs, wir brauchen euch. In der Jugend liegt die Zukunft". Er versprach, sobald die Jugendarbeit wieder funktioniere, ein Spanferkel zum nächsten Fest mitzubringen.

Bei der Vorschau auf das kommende Jahr hatte nicht nur der Ortskommandant die 200-Jahrfeier am 1., 2. und 3. Mai im Fokus. Auch Vorsitzender Bernd Winkler erklärte: "Am 27. April wird das Festzelt aufgestellt". Bei der Organisation für das große Fest, bei dem der Posaunenchor auch sein 50-jähriges Bestehen feiert, arbeiten alle Vereine im Stadtteil sowie Ehrenamtliche Hand in Hand. Winkler freute sich außerdem, dass der freiwillige Einsatz zur Durchführung des "Voice-4-U" - Konzerts in der Apostelkirche bestens ablief. Der Vereinsausflug 2008 führte nach Wolfsburg und das Schafkopfturnier war mit 13 Partien gut besucht. 21 Marienheimer nutzten den Informationsbesuch im Jagdgeschwader zum Kennenlernen des neuen Eurofighters.

Dann gab Winkler den Wechsel im Vereinsheim bekannt. Auf Hildegard und Ernst Gottschall, die 29 Jahre hinter dem Tresen standen, folgen nun Margot und Harry Hüttl. Feierlich wurde es, als Kreisbrandmeister Erwin Pfleger den Feuerwehrmann Jürgen Drittenpreis für 25 Jahre aktiven Dienst auszeichnete und Helmut Haslauer, der die Altersgrenze von 60 Jahren überschritt, aus dem Feuerwehrdienst verabschiedete. Bürgermeister Heinz Enghuber bedankte sich in seinem Grußwort bei den Ehrenamtlichen für den geleisteten Dienst.

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