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02.03.2009

3,7 Promille und 24 000 Euro Sachschaden

Ingolstadt (nr) - Das war ein Rausch, der einen finanziell ruinieren kann: Mit sage und schreibe über 3,7 Promille setzte sich am Samstag ein völlig betrunkener Autofahrer in Ingolstadt hinters Steuer und prallte schließlich gegen zwei geparkte Autos. Der Schaden: 24 000 Euro.

Der 35-jährige Ingolstädter war laut Auskunft der Polizei gegen 23.15 Uhr mit seinem Auto auf der Aventinstraße in südlicher Richtung unterwegs. Zwischen der Scheinerstraße und er Lindberghstraße verlor er alkoholbedingt die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr gegen einen in Gegenrichtung am Fahrbahnrand geparkten Pkw. Durch den Aufprall wurde dieser gegen einen dahinter geparkten Pkw geschleudert.

Der Unfallverursacher zog sich hierbei leichte Schürfwunden zu. An den Fahrzeugen entstanden jeweils erhebliche Schäden. Ein an der Unfallstelle durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 3,7 Promille. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde vor Ort sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Weil eine 23-jährige Frau betrunken war, musste die Polizei in Geisenfeld ausrücken. Andere Autofahrer hatten in der Inspektion angerufen und mitgeteilt, dass ein Pkw-Lenker auf der B 16 im Bereich Ernsgaden immer wieder anhalten würde und dann zu Fuß die Straßenränder absuche. Als die Beamten den Mann schließlich fanden, erklärte er ihnen, dass er mit seiner 23-jährigen Freundin in einer Disco in Ilmendorf gewesen sei. Weil seine Freundin betrunken war, wollte er sie dann nach Hause fahren. Allerdings kam es zum Streit und die 23-Jährige sagte während der Fahrt, dass es ihr schlecht geworden sei.

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Als der Mann anhielt, stieg die Beifahrerin aus und lief davon. Der Fahrer suchte sie, konnte sie aber nicht finden. Außerdem stellte die Polizei fest, dass auch der Mann mit 0,76 Promille alkoholisiert war. Zu guter Letzt stellte sich heraus, dass eine Bekannte die 23-Jährige auf der B 16 aufgegabelt und nach Manching mitgenommen hatte.

Holländer überschlug sich mit Auto auf der A 9

Außerdem im Polizeibericht: Zwei Leichtverletzte und rund 15 000 Euro Sachschaden waren die Folgen des Überschlags eines holländischen Autos auf der Autobahn A 9. Der Unfall ereignete sich kurz nach der Anschlussstelle Langenbruck in Fahrtrichtung München am Samstagmorgen.

Der Fahrer, ein 56-jähriger Niederländer, war laut Polizei gegen 8 Uhr auf der linken Fahrspur unterwegs und kam, nach eigenen Angaben aufgrund von Unachtsamkeit nach links aufs Bankett der Mittelleitplanke. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte quer über die Fahrbahn, überwand die rechte Leitplanke und überschlug sich anschließend an der angrenzenden Böschung.

Die beiden Mitfahrer, ein befreundetes Ehepaar, das ebenfalls aus den Niederlanden stammt, erlitt hierbei glücklicherweise jeweils nur ein Halswirbelschleudertrauma. Der völlig demolierte Wagen musste von der Böschung geborgen werden.

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