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Firmenporträt

24.05.2017

33 – drei gute Gründe, diese Zahl zu feiern

Alfred Bircks (rechts), Wolfgang Hill und Elisabeth Bircks hatten für David Bircks eine Überraschung bereit: Er wird in Zukunft die Geschicke von DTB noch mehr mitbestimmen.
Foto: Michael Geyer

Donau-Trockenbau feiert seit 33 Jahren eine Erfolgsgeschichte in Rennertshofen. Doch das war nicht der einzige Anlass für Firmenchef Alfred Bircks, diesen Geburtstag festlich zu begehen

Für den Rennertshofener Unternehmer Alfred Bircks hat die Zahl 33 heuer eine ganz besondere Bedeutung: Zum Ersten ist er seit 33 Jahren mit seiner Ehefrau Elisabeth verheiratet, zum Zweiten ist sein Sohn David nun 33 Jahre alt und zum Dritten kann er das 33-jährige Jubiläum der von ihm gegründeten Firma Donau-Trockenbau (DTB) feiern. Dies wurde ausgiebig im Festzelt auf dem Betriebsgelände getan. Rund 350 Gäste, darunter die etwa 110 Mitarbeiter, waren der Einladung gefolgt und erfreuten sich an einem ebenso abwechslungsreichen wie unterhaltsamen Programm. In einem „Tunnel der Zeit“ riefen Roll-ups die Meilensteine der Firmenchronik ins Gedächtnis zurück und erinnerten zahlreiche private Fotos der Mitarbeiter an viele Momente ihrer Zeit bei DTB.

Mit seinem Einmannbetrieb hatte Alfred Bircks 1984 begonnen. Bald holte er sich mit Trockenbaumeister Wolfgang Hill einen versierten Fachmann ins Boot. Seitdem teilten sich die beiden die Geschäftsleitung: Bircks stand für die kaufmännische Seite, Hill für die technische. Mittlerweile kam David Bircks im Jahre 2012 als weiteres Mitglied der Geschäftsführung dazu. Die Firma vergrößerte sich rasch, zählte 1990 bereits elf Mitarbeiter und steigerte den Umsatz auf 2,8 Millionen Euro, sodass das DTB-Firmengebäude mit Lager- und Büroräumen an der Industriestraße gebaut wurde.

Als Reaktion auf die deutsche Einheit nutzte DTB die Chance auf neue Märkte und eröffnete 1992/93 Niederlassungen in Pößneck, Pirna und Potsdam. Heute ist das bereits wieder Firmengeschichte. Mit der Vergrößerung des Auftragsvolumens waren 1996 und 1998 Erweiterungen der Lager- und Bürokapazitäten notwendig geworden. DTB hatte sich bestens auf dem Markt etabliert, Großaufträge wie der Innenausbau von Legoland Deutschland in Günzburg im Jahre 2001 und dem Space Park in Bremen im Jahre 2003 verstärkten das Renommee, erste Auslandsaufträge folgten. Mit dem Motto SanReMo (Sanieren, Renovieren, Modernisieren) stellte sich DTB neben dem Trockenbau auf ein weiteres Standbein, dem Ausbau. 2010 war ein großer Erweiterungsbau mit Lager- und Bürotrakten notwendig. Doch schon bald reichte auch das nicht mehr, sodass bereits 2015 die dritte Lagerhalle gebaut werden musste. Die Kooperation von DTB mit dem Stahlbauspezialisten P+S Montagebau war die logische Konsequenz auf das erweiterte Leistungsportfolio, das heute die vier Kernbereiche Trockenbau, Innenausbau, Elemente und Oberflächen abdeckt und Aufträge aller Art und Größenordnung übernehmen kann.

Bei der Jubiläumsfeier konnten sich die Gäste zuerst bei Betriebsführungen ein ausführliches Bild von DTB machen. Anschließend entlockte Peter Bircks, Bruder von Alfred Bircks und FCA-Marketing-Chef, in der Talkrunde seinen Gesprächspartnern ihre Ansichten zu Themen wie „Ehrenamt“, „Was bedeutet der Mittelständler DTB für Sie?“ oder „Was wünschen Sie DTB für die Zukunft?“. Bürgermeister Georg Hirschbeck, Maschinenring-Geschäftsführer Erwin Ballis und Schwaben-IHK-Präsident Andreas Kopton sorgten mit interessanten Antworten und unterhaltsamen Anekdoten für beste Unterhaltung. FCA-Präsident Klaus-Jürgen Hofmann beleuchtete nach dem Menü das Thema „Was eine Firma von einem Fußball-Bundesligisten lernen kann – und umgekehrt“. Einen humorvollen Schlusspunkt des Abends setzte das Totale Bamberger Cabaret.

Seniorgeschäftsführer Alfred Bircks hatte allerdings die größte Überraschung parat, als er verkündete, sich nach und nach aus dem Geschäft zurückzuziehen, um seinem Sohn David mehr Verantwortung zu übertragen. Als symbolisches Zeichen der sich anbahnenden Übergabe überreichte der Senior dem Junior das DTB-Logo als großes Wandbild. Für Ehefrau Elisabeth gab es Blumen, für den langjährigen Partner Wolfgang Hill einen dreitägigen Urlaub auf Schloss Elmau. David Bircks dankte allen Mitarbeitern und ganz besonders Wolfgang Hill, „ohne den DTB gar nicht existieren könnte“. „Ohne ihn und meinen Vater würden wir hier alle auf einer grünen Wiese stehen“, sagte der Juniorchef und versprach, die gute Performance von DTB mit Innovationsbereitschaft weiterzuführen und sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. Dem demografischen Wandel wolle er mit einem geregelten Übergang im Personalmanagement begegnen, dem Fachkräftemangel mit weiteren Ausbildungsplätzen. Die Ansprüche der Mitarbeiter und der Wandel in der Arbeitswelt erforderten neue Arbeitsplatzmodelle und letztendlich gelte es, das gute Betriebsklima zu erhalten, denn Teamwork zeichne DTB schon immer aus. Das soll auch in Zukunft so sein.

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