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-Ingolstadt:

24.04.2016

40 Jahre für die Menschenrechte

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Viele Menschen informierten sich und setzten sich mit ihrer Unterschrift für die chinesische Frauenrechtlerin Su Changlan ein.
Bild: Silke Federsel

So hat die Ingolstädter Gruppe von Amnesty International gewirkt - und gefeiert.

Ingolstadt Sie setzen sich weltweit für Meinungsfreiheit, gegen Folter und die Todesstrafe ein und das nun seit 40 Jahren: am Wochenende feierten die Mitglieder der Ingolstädter Gruppe von Amnesty International ihr Jubiläum mit einem Straßenfest mit Livemusik und Infoständen auf dem Rathausplatz.

Eine, die fast seit der ersten Stunde dabei ist, ist Gudrun Rihl. Die ehemalige Stadträtin und pensionierte Lehrerin gehört Amnesty International schon seit 39 Jahren an und zeigte sich zufrieden mit der Zahl der Besucher. „Manche wollen sich über Menschenrechte allgemein informieren, andere kennen schon unsere Fälle und fragen gleich, wo sie unterschreiben können“, erklärte sie. Denn die Kernarbeit von Amnesty International seien die Unterschriftenaktionen, die man regelmäßig starte und damit auf konkrete Menschenrechtsverletzungen aufmerksam mache.

So wie im Fall von Su Changlan. Die ehemalige Lehrerin stammt aus Ingolstadts chinesischer Partnerstadt Foshan. Als Aktivistin setzte sie sich für Frauen- und Kinderrechte ein, gegen den Kinderhandel oder Gewalt an Frauen. Die 44-Jährige hat ihre Arbeit aufgeben müssen und wurde 2014 von Polizeikräften festgenommen, nun drohen ihr sogar bis zu 15 Jahre Haft. Nicht nur Amnesty International setzt sich für die Chinesin ein, auch Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl engagierte sich bei einem Besuch in Foshan persönlich für sie, bislang wurde Su Changlan aber noch nicht freigelassen.

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Glückwünsche zum Jubiläum von Amnesty International Ingolstadt gab es unter anderem von der Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter, die in ihrer Ansprache unter anderem auf Verstöße gegen die Meinungs- und Pressfreiheit in der Türkei hinwies.

Auch die Stadträtinnen Barbara Leininger (Grüne) und Simone Vosswinkel (Ödp) gratulierten zum runden Geburtstag. Während Leininger erklärte, dass ohne Amnesty International eine „wichtige Stimme fehlen würde“, sagte Vosswinkel, dass es wichtig sei, dass man die Menschenrechte in allen Teilen der Welt achte.

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26.04.2016

Zu Ihrem Bericht über die Feier zum 40.Geburtstag von Amnesty Ingolstadt möchte ich folgenden Kommentar schreiben:

Den Unterschied zwischen Worten und Taten bzw. zwischen Anspruch und Wirklichkeit möchte ich hier kurz aufzeichnen. Die Linkspartei will immer noch nicht wahrhaben, dass ihre von ihnen vergötzten Kommunisten in Vietnam brutale Menschenrechtsverletzungen begehen. Frau Eva Bulling-Schrter drückte sich erfolgreich davor, die Petition zugunsten des katholischen Pfarrers und Bloggers Nguyen Van Ly zu unterzeichnen, die am Infotisch zusammen mit drei weiteren Petitionen ausgelegt wurde. Sie wendete sich ab, als sie die Petition zugunsten des vietnamesischen Pfarrers und Bloggers Nguyen Van Ly las und verschwand in die unendliche Ferne des Bierfestes. Minuten vorher hatte sie am Mikrofon noch gebrüllt, dass Menschenrechtsverletzungen überall verurteilt werden müssen.

Merke: barking dogs seldom bite oder Hunde die bellen …"

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