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Pfaffenhofen

03.03.2021

55-Jähriger wird misstrauisch: Internetbetrug bei Pfaffenhofen misslingt

Bei derartigen Aktionen versuchen die Täter Interessenten davon zu überzeugen, das Auto gegen eine Vorleistung zu liefern.
Foto: Ole Jol Jhe, dpa (Symbolfoto)

Ein 55-jähriger Paunzhausener war an einem Auto interessiert, das bei einer Firma online zum Kauf stand. Dann aber wurde er misstrauisch.

Ein 55-jähriger Paunzhausener hat am Dienstag, 2. März, auf einer bekannten Online-Plattform ein Auto entdeckt, das er für einen mittleren fünfstelligen Betrag erwerben wollte. Als er sich unter der im Inserat genannten Handynummer meldete, hob nach Angaben der Polizei niemand ab. Daraufhin recherchierte er im Internet nach dem vermeintlichen Fahrzeuganbieter.

Polizei Pfaffenhofen: Gehört angebotenes Auto einer Firma in Hessen?

Hierbei stieß er auf eine Spedition in Hessen. Als er über den offiziellen Firmenauftritt an diese herantrat, wurde ihm mitgeteilt, dass die Spedition kein solches Fahrzeug besitzt und nichts mit dem Inserat zu tun hat. Nun war der Mann natürlich misstrauisch, als sich der wirkliche Fahrzeuganbieter wenig später meldete und ihm versicherte, dass das Fahrzeug tatsächlich bei einer „Partner-Firma“ in Holland stünde. Der Paunzhausener brach den Kontakt ab, berichtet die Polizei weiter.

Zwischenzeitlich wurde das Inserat gelöscht. Bei derartigen Aktionen versuchen die Täter in der Regel die Kaufinteressenten davon zu überzeugen, dass gegen Vorleistung der Transportkosten, das Fahrzeug geliefert werden kann. Auch eine Abholung wird nach Vorleistung eines Teilbetrages oftmals angeboten, teilen die Beamten mit. Das Geld ist dann verloren, da es über Umwege an nicht mehr greifbare Konten gelangt. Die aus dem Ausland agierenden Täter bleiben meist unerkannt. (nr)

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